Kategorie-Archiv: anderswo

Hafenzander

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Nein, es geht nicht um den Meldorfer Hafen, der bekommt irgendwann mal einen eigenen Artikel laugh Nein, es geht um den Hamburger Hafen, das Tor zur Welt, angeschlossen an ebendiese über die Elbe, Gezeitenabhängig, zum großen Teil ein freies Gewässer. Es gibt Angelführer die schöne Ecken vorstellen, aber zu Fuß oder mit dem ÖPNV machen wir das ein anderes Mal.

Am Samstag wollten wir uns mal die Top-Spots zeigen lassen, natürlich vom Boot aus, denn dann ist man nicht so anfällig für die 3 bis 4 Meter Tidenhub, und man kommt an Ecken, die zu Fuß gar nicht zu erreichen sind. Aber natürlich fährt man da nicht einfach hin und schippert los, sondern man sucht sich einen Profi, der das Gewässer kennt wie seine Westentasche, und der auf Wind und Wetter reagieren kann um seine Gäste zum Fisch zu führen.

Wir haben uns für eine Tagestour mit Pro-Guiding entschieden. Und das war eine gute Wahl. Schon die Vorbereitung war unproblematisch. Nach der Buchung über die Website kam ein Anruf von Najwa "Natsch" um grob den Rahmen abzuklären. Wir wollten eine Vertikaltour für drei Leute machen, bekamen dann die Rechnung per Mail, und am Tag vor der Tour einen weiteren Anruf von Natsch mit den Details zum Treffpunkt. Wir sollten um 07:00 Uhr auf einem Anleger in Finkenwerder sein, dort würden wir und eine weitere Gruppe dann eingesammelt werden.

Um 05:15 Uhr ging es dann auf die Piste, und kurz nach dem eintreffen auf dem Parkplatz kam Timo auch schon angefahren. Wir zogen uns um und packten das Tackle raus. Eike trudelte dann ebenfalls ein, also Kram gepackt und auf den Anleger. Pünktlich wie die Maurer kamen um 07:00 Uhr zwei Boote angerauscht, und die zweite Gästegruppe war ebenfalls auf die Minute am Platz. Da immer vier Gäste auf ein Boot passen musste die 5er Gruppe aus Bayern uns einen ihrer Jungs abgeben, und Philipp hat perfekt gepasst. Man hat ihn sogar verstanden, wenn er langsam geredet hat. Philipp und Eike waren noch jungfäulich was den Fang eines Zanders anging, das galt es in Angriff zu nehmen.

Kurz Orga, Fischereischeinkontrolle, Ausfüllen der Bootsausweise, Schwimmwestenkontrolle, und schon ging es ab auf die Elbe. Am Anfang habe ich mir noch Gedanken gemacht, ob der aufziehende Nebel noch zunehmen würde, das war teilweise eine ganz schöne Suppe.

Trotz des Nebels war der erste Spot schnell erreicht, Natsch gab uns Vertikal-Anfängern die letzten Anweisungen, und die Köder wurden abgelassen. Und es dauerte nicht lang, da war der erste Zander an Board.

Ich glaube den ersten hat Philipp geködert, und der zweite ging dann recht schnell bei Eike ans Band.

Na gut, der erste Fisch von Eike muss erst nochmal ein Fisch werden, aber Zielfisch, der erste Zander überhaupt, das muss schonmal dokumentiert werden.

Und so sollte es den ganzen Tag über weitergehen. Das Wetter war uns sehr wohl gesonnen, der morgendliche Nebel verzog sich dann irgendwann, und sogar der NOK-Profi Timo konnte dann irgendwann seinen ersten Elbzander des Tages an die Oberfläche holen.

Es klarte auf…

Die Fische wurden größer

Auf dem Weg zu den Spots kamen wir immer wieder sehr nahe an diese Pötte ran. Ist schon beeindruckend was da so rumdümpelt.

Auch der Maulwurf konnte irgendwann den ersten Zielfisch begrüßen, auch wenn dieser Flossentechnisch nicht ganz auf der Höhe war, ein schöner Fisch.

Zwischendurch kamen auch mal nette Barsche dazu,

Sogar ein Doppeldrill wurde uns gegönnt,

Noch ein Mauli-Zander

Am Ende des Tages hatten wir auf unserem Boot 38 Zander und drei Barsche auf der Uhr. Damit haben wir das andere Boot in locker platt gefischt (die Bayuwaren hatten in Summe 14 Fische).

Besonders toll fand ich, dass uns Philipp in Grund und Boden geangelt hat. Nahezu an jedem Spot den wir angefahren haben, konnte er einen Fisch nach oben zuppeln. Und auch Eike, ausgewiesener Hechtprofi und Schwedenfahrer, konnte seine ersten Stachelfische fangen. Leider haben wir an dem Tag die 65er Marke nicht überschritten, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis.

Das "Pro" im Firmennamen haben sich Natsch, Andi und Marc redlich verdient. Die Lund Boote sind 1A in Schuss, und die Guides kennen ihre Gewässer wirklich im Blindflug.

Natsch hat einen unglaublichen Ehrgeiz um die Gäste zum Fisch zu führen, sie gibt ihr Wissen gerne preis, gibt Tipps zur Köderführung und -wahl, erklärt einem die Strukturen unter Wasser, einfach nur toll. Natürlich fängt sie auch wie ein Profi, das ist klar wenn man so viel Zeit auf dem Wasser verbringt wie sie und das Team.

Wer kein eigenes Tackle hat oder mitnehmen möchte kann sich dieses leihen, am Boot ist einiges an echt gepflegtem Material vorhanden. Auch wer nicht die passenden Köder oder Bleiköpfe dabei hat muss sich keine Sorgen machen, das ist alles im Preis enthalten.

Der Tag hat mir so wahnsinnig gut gefallen, dass ich meinem Kumpel Stephan direkt davon vorgeschwärmt habe. Und da er ja auch ein absoluter Zanderfreund ist, wurde die nächste Tour schon gebucht. Wir hoffen jetzt darauf, dass Anfang Dezember das Wetter nochmal mitspielt, und dass wir an dem Tag auch mal die etwas größeren Z-Fische finden werden.

Ein Riesen Dankeschön an Natsch für den tollen Tag. Ich freue mich schon auf die nächste Tour mit Pro-Guiding Anfang Dezember

Eine Seefahrt, die ist lustig…

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Gestern sollte es endlich soweit sein: Eine Ausfahrt mit der Auszeit stand auf dem Programm. Also Wecker auf 3:30 Uhr, und pünktlich um 5:30 Uhr stand ich im Olympiahafen in Schilksee auf der Mole. Die Mitfahrer und der Skipper waren schon da, es konnte direkt losgehen.
Tim sagte schon, dass der Dorsch aktuell recht weit draussen stünde, und wir sicher eine Stunde bis zum ersten Fangplatz brauchen. Also rauf auf die See, den Gashebel nach hinten und les gehts.

Sobald wir aus der Förde raus waren kamen mir die Wellen schon etwas krass vor. Das regelmässige Ausbilden von Schaumkronen ist doch für irgendwas ein Zeichen. Aber während der Fahrt ging es eigentlich. Dann, der erste Spot. Das Boot wurde für die Drift ausgerichtet, und die Köder sollten ins Wasser. Während Imke, Alex und Frank bereits die ersten Dorsch drillten, wurde mir von der Dümpelei ganz anders. Schlecht nämlich. Seekrankheit par excellence. Ich hing wie ein Schluck Wasser über der Reling und habe es mit etwas anfüttern probiert. Trockenes Brötchen dazu, etwas Wasser. Aber nix wollte drin bleiben.

Ging nicht. Also habe ich die Mannschaft gefragt, ob es möglich wäre, mich wieder rein zu bringen. Damit habe ich der Truppe leider total die Ausfahrt verhagelt, aber jeder der dabei war war voll Verständnis, das fand ich total
Klasse!

Also wieder Fahrt Richtung Schilksee aufnehmen, den dicken Maulwurf absetzen, und die drei sind dann noch etwas in der Förde rumgeschippert worden. Nur mit den Fangergebnissen ging bei ihnen leider auch nix mehr.

Nochmal ein Riesen Dankeschön an Tim, Alex, Imke und Frank für euer Verständnis!

Für das nächste Mal ist notiert:
– Frühstück muss sein
– Tablette gegen Reisekrankheit/Überlkeit bei Abfahrt in Meldorf, nicht erst im Hafen einnehmen

Ich war dann mit meiner Holden kurz auf dem Meldorfer Innenstadt-Flohmarkt, der im Rahmen der Meldorf-Wochen wieder viel Volk angezogen hat.

Einen fantastischen Salat und tollen Kaffe im Saimi eingenommen (diesen Wahnsinnig leckeren, veganen Schokoladenkuchen muss man probieren, hatten wir aber am Mittwoch schon), und dann habe ich daheim das Auto ausgepackt, und bin nochmal kurz an die Außenmiele gefahren, weilmich endlich die Hardy Fibalite mal fischen wollte.

Mehr dazu aber in einem eigenen Text….

Mühsames Geschäft am Gieselaukanal

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Der "Durchstich", wie der Gieselaukanal von den Vereinsmitgliedern des ASV Albersdorf gerne genannt wird, ist bekannt für seine guten Bestände an Weiß- und Raubfisch. Durch die Verbindung in den NOK auf der einen, und in die Eider auf der anderen Seite drückt sich dort normalerweise wirklich viel Fisch rum. Auch ich habe dort schon gut bis sehr gut gefangen, Grund genug mich mal mit einem Kollegen aus Kiel zu verabreden, der endlich mal sein Match- und Feeder-Geschirr zum Einsatz bringen will.

Also haben wir uns um 8 am Kanal getroffen, Plätze gesucht, Futter gemischt, und langsam konnte es dann losgehen. Kaum waren die ersten Körbe und Posen im Wasser kam auch schon Besuch vorbei. Noch nicht in Fisch-Form, sondern ein wunderschönes Schiff fuhr vor unserer Nase entlang.

Man sieht auch direkt, was für ein wundervolles Wetter wir hatten. Anfangs noch 9°C wurde es schnell wärmer, aber die Fische ließen sich von der Sonne nicht beeindrucken. Ich habe es mir ziemlich in Wassernähe gemütlich gemacht, schließlich wollte ich ja keine weiten Wege zum Setzkescher verlieren.

Aber was für ein mühsames Geschäft heute. Vielleicht vernagelte ja tatsächlich der seit 5 Tagen drückende Ostwind den Burschen die Mäuler? Keine Ahnung. Auch wenn ich wieder primär mit der Schwingspitze gefischt habe, dieses Mal habe ich noch einen Waggler mit der Lift-Montage abgelegt. Wollte doch mal sehen, vielleicht verirrt sich ja mal eine Schleie.. Irgendwann dann ein Kontrollblick zum Posenkopf. Wo ist denn der? Weg? Mal die Rute nehmen? Anhieb….Fisch. Was besseres, aber was sind das für Nicker? Eine große Bräse? Nee. Dann kam er langsam Richtung Kescher. Ein Bärschle!

Und was für ein Kaliber!

Schnell das Maßband gesucht, da ich solch einen Brummer nicht alle Tage ans Band bekomme wollte ich wissen, wie viel der auf der Kante hat.

45cm brachte der alte Knochen zu Tage, damit ist mein nächster PB gefallen *freu*. Und nächstes Mal bitte wieder das Pocket-Scale Maßband einpacken!

Aber ich wollte doch Friedfische fangen, noch keine Räuber. Also den Korb wieder geworfen, und ab und zu einen kleinen Brassen und mal ein Rotauge an Land geholt. In Summe aber auch nicht mehr als 8 oder 10 Fische.

Sehr spitze und vorsichtige Bisse, manchmal nur ein feiner Ausschlag der Schwinge, und bei der Köderkontrolle waren nur noch Schlusen am Haken. Irgendwann mal von Hakengröße 12 auf 16 gewechselt, aber den durchschlagenden Erfolg hat das auch nicht gebracht. Aber wenigstens zuckte immer wieder mal die Schwinge. Nach einiger Zeit Pause war dann wieder nur ein ganz feiner Ausschlag zu erkennen, aber einen Anhieb habe ich dennoch durchbekommen. Und was dann im Kescher landete war dann schon OK.

Erstmal sehen dass man den Haken gelöst bekommt und sich den Burschen schön auf dem Schoß zurecht legen. Gut dass die Hose keinen Geruch annimmt…

Zum Vorschein kam dann dieser Brocken hier. Da geht zwar noch mehr am Durchstich, aber für den sehr unergiebigen Tag dann wieder ein toller Fisch.

Und danach war es das dann eigentlich. Ich glaube noch ein oder zwei Kleinfische, aber sonst nix. Und so gegen 12:00 Uhr hat dann wohl jemand einen Schalter umgelegt. Hatten wir vorher wenigsten nochmal den ein oder anderen Madenablutscher, ging ab da auf einmal gar nix mehr. Die Köder wurden überhaupt nicht mehr in Betracht gezogen.

Wir haben dann so um 13:30 den Grill angefeuert, uns ein paar leckere Würstchen einverleibt, und dann auch langsam zusammengepackt und gen Heimat gefahren.

Danke nochmal an Frank für den Foto-Service, Grill und Würstchen, und den schönen gemeinsamen Angeltag. 

Der Durchstich wird mich auf jeden Fall noch das ein oder andere Mal zu Gesicht bekommen. Z. B. die Raubfischangelei mit Naturköder steht dort ganz weit oben auf meiner "zu erledigen Liste".

Ach so, und vielen Dank nochmal an den unbekannten Kaprfen-Angler der rechts von uns gesessen hat. Wenn zwei Vollprofis zum grillen fahren bringen zwar beide einen eigenen Grill und eigene Würstchen mit, da beide aber schon vor Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben ist sowas wie ein Feuerzeug natürlich nicht mehr dabei. Ich habe kurz mal versucht, ein Taschentuch mit dem Zigarettenanzünder in Gang zu bringen, bin dann aber lieber kurz die Strasse hochgestiefelt und habe mir einen Lighter ausgeliehen…noch was für den Merkzettel.

 

 

Weitwurfwunder: DUO PressBait

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Chris von S.W.A.T.-Fishing war so nett mir für meinen Besuch an der Ostsee am letzten Wochenende zwei Hardbaits aus dem Hause DUO zur Verfügung zu stellen. Hier kommt jetzt endlich ein Review zu den Baits.

Es geht um den DUO PressBait Fusion 90. Wie es der Name erahnen lässt ein Köder von 90mm Länge. Auf diese 90mm verteilen sich 31g Kampfgewicht. Die Verarbeitung der Baits ist erstklassig:

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Da isser. DUO PressBait Fusion90 in der Farbe Sardine

Aber die Teile sehen nicht nur gut aus.

Die Wurfeigenschaften sind phänomenal. Ich habe sie an einer InifinityQ JiggerSpin (-35g) und einer Penn Sargus gefischt. An der 0.15er Berkley NanoFil fliegen die Dinger bis zum Horizont. Was ich total genial finde: Wenn man beim ausholen mal richtig durchzieht aber nicht 100% perfekt ausgependelt hat sieht man richtig wie sich der Bait auf den ersten Flugmetern einpendelt, dann ausrichtet und dann wie eine Rakete seine Bahn zieht. Die zu erreichenden Wurfweiten sind der Wahnsinn

Aber auch der Lauf überzeugt. Wenn man das richtige Einholtempo gefunden hat zieht der PressBait eine etwas weitere Bahn als z. B. ein Hansen Flash oder ein Spöket. Dabei läuft er wie auf Schienen. Kurze Spinnstopps werden mit einem unberechenbaren Absinken belohnt, mal fällt er dabei leicht zu einer Seite, mal fällt er wieder ein kleines Stück zurück.

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Hier nochmal die Sardine mit der "Schwester" in Solid Pink Back

Leider wurde ich am letzten Wochenende nicht mit einer Meeres-Trutte belohnt. Das Wetter war nicht wirklich MeFo-Wetter. Kaum Wind, die Eckernförder Bucht lag vor mir wie die heimische Badewanne.

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Aber die Baits haben einen festen Platz in meiner Me-Fo Box bekommen und ich bin fest davon überzeugt das die mir noch den ein oder anderen Fisch bringen werden.

 

Mehr Informationen:

S.W.A.T.-Fishing

DUO Germany

DUO Japan

Kategorie: anderswo, Ausrüstung

Ein Frühlingstag in der Holländerstadt

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Aktuell sieht es ja so aus als würde sich die diesjährigen Eiszeit dem Ende entgegen neigen. Gestern hatten wir unglaubliche 8°C und nur eine leichte bft2 aus nördlicher Richtung, also habe ich mich mit Timo in Drage bei der Angelscheune von Herrn Gruhlke getroffen um eine Tageskarte für die Grachten in Friedrichstadt zu lösen.

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Es ist mir nicht gelungen ein Bild vom Stadtplan zu machen ohne das so ein Irrer die ganze Zeit seine Combo ins Bild gehalten hat. Da das aber eine wirklich gute Combo ist durfte sie mit aufs Bild.

Nach einem kurzen Schnack mit Herrn Gruhlke ging es dann auch direkt ans Wasser. Zunächst mal haben wir uns dem Ostersielzug gewidment. Auch wenn der Wind gestern gar nicht so stark war waren wir froh im Windschatten der Häuser fischen zu können, da war es in der Sonne richtig schön warm.

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Timo, voll konzentriert auf der Suche nach dem Deka-Barsch:

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Und noch ein Shot von Timo bei der Arbeit

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Nachdem wir den Ostersielzug einmal abgefischt haben ging es erstmal ein paar Schritte durch die wunderschöne Innenstadt Richtung Fischladen.

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Nachdem wir uns im Laden von Anke und Peter Zeeden in der Westermarktstrasse mit frisch gemachten Fischbrötchen gestärkt haben ging es weiter an den Westersielzug. Etwas breiter und stärker verbindet dieser die Treene mit der Eider

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Auch die ersten Ausflugsdampfer waren unterwegs, voll bis unter die Luke mit interessierten Gästen

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Nach einem kurzen Abstecher an die Treene ging es dann nochmal am Ostersielzug entlang zu den Autos.

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Insgesamt konnte ich vier kleine Barsche und Timo einen kleinen Zander und auch zwei Bärschlein zu einem kurzen Landgang überreden, da die Burschen aber wirklich noch klein waren wurden sie im Sinne des schnellen und schonenden Zurücksetzens direkt wieder ins Wasser gelassen. Komischerweise hat gestern nur das Drop-Shotten funktioniert, auf Jigs hatten die Banausen keine Lust. Erfolgsköder waren große Dendrobenas und Berkley Trout Worms.

Alles in allem ein toller Tag am Wasser, ganz besonders nach der ewigen Warterei auf besseres Wetter. Nach Friedrichstadt fahre ich sicher in nicht all zu ferner Zukunft nochmal.

 

 

Nordmannentreffen im Osten von S-H

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Gestern haben wir uns zu einem kleinen aber feinen "Nordmannentreffen" von Fishing-for-Men am Trammer See getroffen.

Herr Willer vom Sportfischerverein Plön war wieder so nett extra am Morgen um 07:30 ans Wasser zu kommen uns die Tageskarten auszustellen und uns mit aktuellen Tipps zu versorgen. Dafür nochmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Der See liegt mitten in einer Art Seenplatte direkt an der Stadtgrenze von Plön


Tagebuch auf einer größeren Karte anzeigen

 

Ein sehr schönes Gewässer mit tiefen Löchern und einigen ausgeprägten Kanten.

Tiefenkarte Trammer See

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein

 

Zunächst mal musste under Boots-Benjamin etwas Wasser aus dem Boot schöpfen, damit wir trockenen Fußes an Board gehen konnten.

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Während wir noch die Boote frsich machten zog unser Radfahrer bereits seine ersten Kreise auf dem See.

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Am Vormittag war noch ein recht frischer Wind unterwegs, zum Glück konnten wir uns erstmal auf die Seeseite konzentrieren die etwas im Windschatten gelegen hat.

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Während wir uns auf den Weg zum ersten Spot machten wurden wir mit scharfen Augen beobachtet. Wird nicht so ganz deutlich auf dem Bild, aber der ein oder andere wird erkennen wer da über uns seine Kreise zog.

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Wir machten einiges an Strecke, und während Eike und ich es hauptsächlich mit 6" und 8" Gummis auf die Hechtmuttis angelegt haben war David immer wieder dabei in mit kleinen 4" Shads nach den Barschen Ausschau zu halten.

Viele Spots und etliche Ruderschläge später hatten wir dann anscheinend den Bann gebrochen: David konnte den ersten Bootsentschneiderbarsch auf einen Ausflug ins Boot überreden. Kein Riese, aber nach der harten Arbeit bis dahin baute und der kleine Erfolg uns dann echt auf.

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Als nächstes war ich dann dran und konnte ebenfalls einem kleinen gestreiften mal einen Guten Tag wünschen.

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Selbst unser Großhecht-Meister Eike frickelte dann schnell an seiner Rocke rum und montierte einen Ködertip von David (4" Easy Shiner von Keitech). Nicht umsonst wie sich dann schnell herausstellte

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Der Platz war auf jeden Fall der richtige. Wir dümpelten dort dann einige Zeit rum und haben noch das ein oder andere Bärschlein zu Gesicht bekommen

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Insgesamt habe ich es dann auf 8 Barsche und David und Eike jeweils auf zwei gebracht. David hatte noch so einige nach einem kurzen Drill verloren.

Da unser Partnerboot den ganzen Tag konsequent auf Hecht gefischt hat sind die beiden leider mit einer Nullnummer nach Hause gefahren. Mit den Hechten war es gestern wirklich wie verhext, nicht einer hat sich blicken lassen, obwohl der See für seinen guten Bestand bekannt ist.

Der Hunger und die eintretende Dunkelheit ließen uns dann Richtung Bootssteg fahren, und wir haben alle gemeinsam noch einen Schwung Grillfleisch, Bratwürste, Kartoffel- und Krautsalat und was eben noch dazu gehört verputzt und dann ging es auf den Heimweg.

Gegen 20:00 Uhr war ich wieder in Dithmarschen und bin totmüde in die Molle gefallen.

Ein toller Tag mit tollen Angelkumpels an einem schönen Gewässer. Was will man mehr.

Und von einer nicht so prickelnden Wettervorhersage lassen wir uns nicht einschüchtern, denn schließlich sind wir ja im Namen des Boards unterwegs, und das heisst nicht umsonst

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Gemetert!

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Letztes Wochenende hatte mein Freund Stephan Geburtstag, also habe ich ihn eingeladen mich auf einen Ausflug auf den Lanker See zu begleiten.

 

Treffpunkt war um 07:30 Uhr am Vereinsgelende des ASV Preetz und Umgebung e. V.:


Tagebuch auf einer größeren Karte anzeigen

 

Insgesamt waren wir zu sechst, aufgeteilt auf drei Boote. Die Vereinsboote sind wirklich top in Schuss, und zu zweit kann man auf den Kähnen echt gut den ganzen Tag verbringen.

 

Wir haben einige Kanten abgeklopft, immer wieder gewechselt zwischen Hecht- und Barschköder, aber irgendwie wollte nix hängen bleiben. Also immer wieder weiter gerudert und die ein oder andere Stelle probiert. In einer windgeschützten Bucht konnten Stephan und ich uns dann zumindest entschneidern, in Summe blieben bei mir sieben und bei Stephan fünf Barsche hängen, aber keiner der über die 30cm Marke gekommen ist.

 

Bevor wir uns am Nachmittag dann auf den Heimweg machten wollten wir es noch an einer ausgeprägten Kante probieren. Also Anker gesetzt und los. Ich habe da mit der Daiwa Cielo DS Rute gefischt, ein filigraner Stecken zum Dropshotten. Aber damit kann man auch prima kleine Jigs fischen. Am 10g Mini-Jig hatte ich einen 3 1/4" Shaker gerigged. Auf einmal Wiederstand. Ich dachte erst an einen großen Ast oder sowas, aber Hänger hat man in dem See eigentlich keine. Nach den ersten Pump-Zügen war dann klar das dort ein Fisch hing. Die 51er Curado war ganz schön am ächzen, und die GTP R1 Leine von Stroft wurde wirklich in Anspruch genommen. Zum Glück habe ich erst am Wochenende vorher die Original Bremsscheiben gegen Smoothdrags getauscht, die laufen einfach derart weich, die Bremseinstellung damit ist ein Traum.

Das feine Barschgerät wurde ganz schön in Anspruch genommen:

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Stephan war bereits am kämpfen um den Kescher aufzubekommen, denn mir war klar das dort ein Brocken dran hing. Beim ersten Blick auf den Fisch wurde ich bestätigt. Der tauchte zwar noch zweimla wieder ab aber Schlussendlich konnte ich ihn dann daran hindern unter dem Boot wegzutauchen und ihn in den Kescher bugsieren.

Mein bis dahin größter Hecht hatte 93cm, und Stephan meinte sofort "der hier ist größer". Also abgehakt und vermessen. 103cm hatte der Bursche. Er war aber recht stark verletzt an den Flanken, daher kam er einem verdammt mager vor. Trotzdem war ich so nervös das ich total vergessen habe Stephan die Knipse in die Hand zu drücken. Zum Glück hat Timo vom anderen Boot aus draufgehalten.

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Ich habe Stephan extra darum gebeten zweimal mit dem Maßband zu kontrollieren, es ist bei 103cm geblieben. Mein erster Meter *dollfreu*

Die Bünzau – Bachforellen aus der Au

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Bachforellen, im Süden der Republik weit verbreitet, bei uns im Norden eher nicht so der heimische Typ. Wenn sie auch in den Auen des MSFV Meldorf ein seltener Gast ist so sind sie im Pachtabschnitt des Sportanglervereins Aukrug e.V. durch regelmäßige Besatzmaßnahmen überall anzutreffen.

Die Bünzau (Bünzenerau) ist ein Niederungsbach der zum Gewässersystem der Stör in unmittelbarer Nähe des Naturpark Aukrug:

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Die Bünzau ist an dieser Stelle ca. 3 bis 5m breit und zwischen 0,5 und 2m tief. Einige Rauschen sorgen für sauerstoffhaltiges Wasser, damit die Salmoniden auch in dem doch eher trüben Gewässer einen Lebensraum finden.

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Massenfänge sind keine zu erwarten, es gilt eine Fangbegrenzung für Bachforellen i. H.v. 2 Stück pro Tag. In der Überzahl sind  "Portionsforellen" unterwegs, zwischen 25 und 40cm groß. Aber auch ein paar "alte Hasen" warten in den Gumpen auf Nahrung. Aufgrund des hohen Angeldrucks am Gewässer haben diese Burschen aber so gut wie jeden Kunstköder auf dieser Welt bereits gesehen, so das es nicht so einfach ist einen zu überlisten.

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Vom 01.10. bis Ende Februar gilt eine Fließgewässer Schonzeit, aber ab dem 01.03. wird den wunderschönen Fischen mit hoher Intensität nachgestellt.

Auch wenn im Sommer die Chancen für einen Fang geringer sind so werde ich mir diese schöne Au auch zur Blütezeit des Jahres noch einmal ansehen.

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Mir ist es heute gelungen einen Vertreter dieser Art zu einem kurzen Landgang zu bewegen. Da das Mindestmaß von 30cm aber um Haaresbreite unterschritten war sollte es nur ein kurzer Fototermin werden. Leider hat der Fisch sich wohl vom Auslösergeräusch überrumpelt gefühlt und nochmal losgetrommelt. Ein weiteres Zurechtlegen nur um eines Bildes wegen habe ich der eh schon gestressten Trutte dann erspart. Für einen Fotowettbewerb reicht das wohl nicht, oder?

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Tageskarten zum Preis von 5,00 EUR gibt es u. a. bei

EURONICS Michalke
TV-Hifi-SAT-Telekomm.- Meisterwerkstatt
Hauptstr. 12a Aukrug-Innien
Tel. 04873-323

 

Update vom 01.04.2011:

Gestern habe ich mich mit einem Angelkumpel wieder an der Au verabredet. Der Einfachheit halber stelle ich hier jetzt mal ein paar weitere Bilder als Galerie ein 😉

Update vom 09.04.2011:

Heute nochmal mit Sven an der Au gewesen. Strahlender Sonnenschein, Temperaturen von 15° und ein leichter Wind machen diese Au nochmal so schön. Auch wenn das fischen bei diesen Voraussetzungen etwas schwieriger ist. Wir sind gestern gute 3Km der Au abgelaufen, leider hat sich bei mir kein Erfolg eingestellt, Sven war da erfolgreicher: 1 kleine Trutte auf Fliege und zwei auf Harbaits, und einen Barsch auf Gummi. Alle Fische waren allerdings noch recht gut vom Mindestmaß entfernt, so wir uns für eine der kommenden Saisons verabredet haben. Die letzten Bilder (auf denen es nicht regnet) sind von gestern…

Ein Ausflug nach Hamburg

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Eigentlich wollte ich ja nur noch was hier reinschreiben wenn ich selbst etwas fange. Aber ich befürchte dann kommen im Jahr nur 2 oder 3 Beiträge dazu, das kann es auch nicht sein.  😀

Gestern habe ich die Gelegenheit genutzt und bin der Einladung einiger Forums-Kollegen aus dem Anglerforum Schleswig-Holstein gefolgt um den Zandern in der Elbe nachzustellen. Um 10:00 Uhr haben wir uns getroffen und sind dann auch zeitnah ans Wasser gefahren. Da es mein erster Ausflug überhaupt nach Hamburg gewesen ist habe ich keine Ahung wo das gewesen ist. Vielleicht erkennt ja der eine oder andere etwas wieder 😀

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Bei unserer Ankunft hatten wir Niedrigwasser. Also direkt die Jigge ausgepackt und losgelegt. Aber nix, kein Zupfer. Einige Köderwechsel später habe ich es dann mit der Drop-Shot Methode probiert. Aber da auch nix. Kein Anfasser, kein Zupfer.

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Das Fischen im Hafengebiet ist schon was anderes als im Moor oder an der Miele. Allein die gefühlten 48 Millionen Barkassen mit Hafenrundfahren sind gewöhnungsbedürftig. Große Pötte kommen auch mal am NOK an einem vorbei, aber diese Begegnungen bleiben trotzdem was besonderes.

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Was ich auch immer wieder faszinierend finde ist die Höhe des Gezeitenhubes. Bei uns vor der Haustür im Watt sieht man zwar große Flächen aber die Höhenunterschiede werden nicht so deutlich. An den Spundwänden im Hafenist das schon abgefahren wenn man bei der Ankunft an der Spundwand zwischen 2 und 3 Meter bis zur Wasseroberfläche hat, und dann bei Hochwasser mit den Füßen im Wasser steht.

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Aber es wurde generell ziemlich wenig gefangen. 2 Aussteiger kurz vor der Landung, 3 Halbstarke so bis 35cm und ein Zander von knapp über 50cm. Für sechs Leute eine eher magere Ausbeute. Aber ein nettes Treffen war es auf jeden Fall. Und die Würstchen vom Grill haben in netter Gesellschaft doppelt lecker geschmeckt.

Aber ich war bestimmt nicht das letzte Mal in Hamburg.

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Süßwasser-Tarpoon aus der Stör

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Heute gibt es mal wieder einen Bericht aus der Nachbarschaft, und zwar aus Itzehohe. Denn bis in die Stadt hinein verläuft dort die Stör, eines der frei befischbaren Gewässer in Schleswig-Holstein. Frei befischbar bedeutet dass man lediglich mit einem gültigen Fischereischein ausgestattet sein muss um dort sein Unwesen treiben zu können. Gastkarten werden erst "hinter" der Delftorbrücke fällig.

Um 07:00 Uhr habe ich zunächstmal meinen heutigen Angelkumpel Marc in Moorege eingesammel, von wo aus wir uns direkt auf den Weg nach Itzehohe begeben haben. Unser erstes Ziel war die o. g. Brücke:

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Die Stör unterliegt in diesem Bereich dem Gezeiteneinfluss, was sich in einem Tidenhub von etwa 2 Metern auswirkt. Wir kamen so ca. 2,5 Stunden vor dem Hochwasser an, hatten also eigentlich ausreichend Zeit bei auflaufendem Wasser den Zandern nachzustellen.

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Aber es sollte sich zeigen dass ich mit meinem Miele/Eider Standardwerkzeug nicht ausreichend vorbereitet war: Aufgrund der enormen Strömung kamen meine schwersten Jigköpfe (21g) gar nicht erst am Grund an sondern worden nahezu direkt in die Steinpackung gedrückt. Und es kam wie es kommen musste: Vorfach anbinden, Jig einhängen, Gummi aufziehen, Auswerfen, kurz warten, ein- bis zweimal am Köder zuppeln, Festhängen, Fluchen, Reissen, Abreissen, lose Schnur aufnehmen, Vorfach anbinden, Jig einhängen, … usw. Selbst mit von Marc "geliehenen" 28g Köpfen war der Grund nicht wirklich spürbar.

[singlepic id=48 w=250 h= float=left]Und als ich direkt nacheinander zum gefühlten 24ten Mal das Gummi in der Packung ließ (Ich glaube ich hatte 4 und Marc 3 Hänger direkt in Folge) beschlossen wir einen Standortwechsel.

Wir sind noch ein Stück den Bellerkrug hochgefahren, aber an den vielversprechendsten Stellenauf dieser Uferseite hatten einige Ansitzangler ihre Leinen ausgelegt. Also sind wir mit dem Auto rüber in den Hafen gefahren.

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Dort habe ich es mit einer 20g Dropshot-Montage probiert während Marc es weiter mir knapp 30g Jigköpfen probiert hatte. Aber auch dort hat uns die Strömung ordentlich kämpfen lassen. Da sich dort keine Steinpackungen befinden wurde zumindest nix mehr im Wasser gelassen.

Nachdem wir so eine gute halbe Stunde alle möglichen Farben gewässert haben (von einem 3,5" Hog-Impact in Motoroil bis zu einem 5" Kincoos in Knallegelb) ohne einen Zupfer zu verspüren sind wir ein Stück weiter gefahren.

Unser nächster Halt war die Schleuse Bekmünde. Die Stelle sah sehr vielversprechend aus. Die Stör durchläuft dort eine scharfe Kurve, und vor der Schleuse sah es nach einer guten Kante aus. Als wir ankamen hörten und sahen wir bereits ein verdächtiges Platschen ganz nah vor dem Ufer. Ich probierte es mit einem 14g ASP-Spinner während Marc auf altbewährtes setzte und einen kleinen Mepps anband. Und nach wenigen Würfen hat sich wieder mal bestätigt dass diese "Standardköder" ihren Platz in den Köderboxen nach wie vor behaupten: Ein stattlicher "Poor-Man's Tarpoon" hatte sich das drehende Stück Blech inhaliert.

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Für Marc der erste Rapfen überhaupt, also war die Freude doppelt groß.

Wir haben an der Stelle dann noch ein paar Würfe gemacht, aber so langsam machte sich bei mir Müdigkeit bemerkbar. Zum Abschluss sind wir dann noch an die Schleuse bei Kasenort gefahren. Den Platz den ich am liebsten noch probiert hätte besetzten einige Ansitzangler die wohl den Schleichern nachstellten. Also haben wir am Ufer unterhalb der Schleuse noch ein paar Würfe mit unseren Spinnern gemacht, einem Boot beim einholen der Reusen zugeschaut und dann unser Tackle zusammengepackt. Auf dem Heimweg zeigte mir Marc dann noch einige vielversprechende Stellen in der Pinnau, ebenfalls den freien Küstengewässern zugehörig.

Aber dieses Gewässer ist einen eigenen Ausflug wert 😀

Weitere tolle Infos zur Stör findet ihr übrigens auf den Seiten des Stör-Anglers