Kategorie-Archiv: in Dithmarschen

Saisonerföffnung

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Gestern war es endlich soweit: Der erste Tag mit zweistelligen Temperaturen, wenig Wind, und viel Sonne. Was liegt da näher, als ein Ausflug ins Moor? Also morgens noch schnell ein paar Maden besorgt, das Auto gepackt, und ab nach Sarzbüttel. Gegen 12:30 Uhr war alles aufgebaut, und ich konnte mich gemütlich im Stuhl zurücklehnen und auf die ersten Zupfer warten während ich die warmen Sonnenstrahlen genossen habe. Im Moor ist es einfach immer herrlich ruhig. Neben Gänsegebölke und Vogelgezwitscher kommen da kaum Geräusche durch, ein schöner Platz zum durchatmen und Kraft tanken.

Ich habe zwei Montagen ausgelegt: Einmal einen 15g Methodfeeder mit einem Fertigmix von Nash und einem 10mm Erdbeer-Boilie am Haar von Balzer an der Sänger Quiver, und einmal einen 5g Swimfeeder an der Hardy Swingtip. Als Futter für das Körbchen habe ich knapp eine Halbe Tüte Fertigfutter verwendet, keine Ahnung mehr welches genau. Als Haken einen 18er barbless Tubertini S808 am 0.12er Vorfach, darauf eine Made als Hakenköder.

Und dann hieß es erst einmal warten. Aber gar nich mal so lange wie ich eigentlich gedacht habe. Nach knapp einer halben Stunde fing die Quivertip ganz zart an zu zuppeln. Ich dachte erst an Rotaugen die um den Boilie rumfuttern, aber als es dann doch einen kleinen Ausschlag gab, habe ich die Rute mal in die Hand genommen. Und siehe da: Gegenwehr. Eine vorlaute Bräse hatte anscheinden Lust auf Erdbeeren.

 

Ein schöner Einstieg in den ersten Friedfischansitz im Jahr. Also gleich wieder raus mit dem Futter. Das sollte es für den Tag aber an der Rute gewesen sein mit Fisch. Aber zum Glück habe ich ja noch die Schwingspitze aufgestellt. Die dann nach einiger Zeit auch mal ausgeschlagen hat. Zum Vorschein kam ein richtiger kleiner Löwe, der die Hardy Swingtip beinahe an das Ende ihrer Kräfte gebracht, und mir im Drill so einiges abverlangt hat.

Fisch war also am Platz, also wieder raus mit der Made. Und das Zuppeln hielt an. Freudig überrascht war ich von diesem Exemplar, da hätte ich erst in zwei, drei Wochen mit gerechnet.

Es folgte noch eine Bräse, die sich bereits in ihrer Hochzeitstracht aufgehübscht hatte.

Und immer wieder kam auch ein Meister Plötz zum Vorschein. Alles keine Riesen, aber ich finde diese Fischlis einfach wunderschön, und bin immer wieder überrascht, welche Kräfte die aufbringen wenn man sie mal an Land holen will.

Nach drei Stunden habe ich dann zusammengepackt und bin wieder heim gefahren. 

Ich freue mich auf den nächsten Ausflug ins Moor.

Methodisch im Wehl

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Da mich die Pre-Senile Bettflucht (und unsere drei Hunde) heute wieder um 06:00 Uhr aus der Molle getrieben haben und die Wettervorhersage für den Vormittag noch durchaus positiv war, habe ich meinen Kram gepackt und bin mal wieder ans Wehl nach Barsfleth gefahren. Am Morgen war der Ostwind kaum zu spüren, erst Richtung Mittag sollte er auffrischen. Weil ich nicht zwischendurch ummontieren wollte habe ich wieder direkt auf die Quivertips gesetzt: Eine 3-Unzen Spitze auf der Tudor Supreme, und eine 1-unzige auf der Swing Tip Ledger. Ich wollte es dieses Mal mit zwei Futterplätzen probieren, einmal explizit mit dem Swimfeeder, einmal mit dem Method Körbchen.

Nachdem alles vorbereitet war, habe ich von der Method-Mischung 4 Mandarinengroße Kugeln mit der Futterschleuder ausgebracht und ziemlich zentral in der Mitte das Methodkörbchen platziert. 

 

Das Methodklümpchen habe ich in relativ weiter Entfernung kurz vor der rechtsliegenden Uferkante platziert, in etwa dort, wo die Schilfbüschel aus dem Wasser ragen (links von dem weißen "Rohr"). Der Swimfeder kam eher im Nahbereich zum Einsatz aber auch kurz vor der Uferkante, vielleicht so 3 bis 4 Meter vom Ufer entfernt.

So sieht ein fertig gemantschter Methodfeeder aus:

Ja, ich weiß, der ein oder andere wird jetzt wieder direkt "BLASPHEMIE!" brüllen, und noch das ein oder andere Ausrufezeichen dahinter setzen. Mir ist das egal. Ich fische auch Boilies an der Split Cane 😀 (der Spruch ist ja fast ein T-Shirt wert *überleg*).

Während sich am Swimfeeder die erste kleine Plötze austobte blieb der Haken mit der Kugel erstmal liegen. Aber dann, so ca. nach 45 Minuten, war es so weit, die Quiverspitze fing langsam an zu zittern, um dann ordentlich auszuschlagen. Rute hoch, sitzt. Ich habe mal versucht die Aktion der Rute im Bild festzuhalten. Bei der Verwendung von barbless Haken ist das immer etwas tricky, weil sobald der Zug von der Leine ist, jeder Kopfschüttler unweigerlich dazu führt, das der Fisch der Gewinner ist und sich vom Haken löst. Aber egal, fischen ist ja mehr als nur fangen :-).

In der Rute ist auf jeden Fall noch Luft, die dürfte auch mit einem Karpfen noch klarkommen:

Zum Vorschein kam eine schöne Bräse, mein erster Fisch auf diese Montage *doppelfreu*

Wie man sieht war der Haken schon raus. Sobald der Fisch im Kescher ist und die Spannung aus der Schnur ist, fällt der Haken von ganz allein aus dem Maul. Barbless ist schon toll!

Während ich die Bräse noch drille macht sich die zweite Rute bemerkbar, da das aber nur nach dem typischen "brrrrrrrrt" Schnellzittern einer Kleinplötze aussah habe ich erst einmal in Ruhe die Bräse an Land geholt. Und in dem Moment, in dem ich sie im Setzkescher habe, knallt mir die Swingtip Ledger Rute vom Rutenständer Richtung Wasser. Ich habe sie direkt zu greifen bekommen, Spitze hoch, Volllast, kurzer Zug in die Bremse, und *schmack* war der Zug auch wieder runter. Ich nehme an, ein Hecht hat sich das trommelnde Rotauge gegriffen, dem hatte das 0.18er Vorfach am 14er Tubertini natürlich nichts entgegenzuhalten. Das Vorfach war auch so vielleicht 5 bis 8 cm vor dem Haken sauber durchtrennt, einen Fehler so mitten im Material schließe ich jetzt mal aus. Egal, gut zu wissen, das da doch noch der ein oder andere Räuber im Becken ist.

Also beide Montagen wieder ausgebracht. Wieder eine halbe Stunde später wiederholte sich das Ritual an der Tudor mit einem etwas kleinern Vertreter seiner Art, am Swimfeeder blieb es danach bei Köderfischgröße.

In Summe ein sehr erfolgreicher Morgen, und endlich wurde das warten auf den Erfolg mit dem Methodfeeder mal belohnt.

 

Die größere hatte 2,4kg auf knapp 52cm, die kleinere habe ich nicht mehr vermessen.

So um 11:30 Uhr habe ich dann zufrieden zusammengepackt und bin zum frühstücken heim gefahren.

 

Frühsommer

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Lange ist es her seit der letzten Meldung, aber irgendwie fehlte mir (mal wieder 🙂 ) die Motivation. Ich werde wohl nie der Welt fleißigster Blogschreiber. Egal!

Gestern ging es mal wieder ins Vereinsmoor nach Sarzbüttel. Einfach eine schöne Ecke, auch wenn im großen Loch nur wenige Parzellen von unserem Verein aus befischt werden dürfen. Aber trotzdem: Es ist herrlich ruhig dort, man hört eigentlich nix anderes als Vogelgebölk und Gansgeschnatter. Nach dem Frühstückskaffee ging es also los. Zwei Ruten und alles was dazugehört ins Auto und ab in die Wildnis.

Aufgrund der recht kräftigen Windböen habe ich mich gestern mal für eine Doppelspitze entschieden, und an beiden Ruten eine Quiverspitze montiert. An der etwas längern Tudor Supreme habe ich einen 15 g Method Feeder mit 8mm Ananas Boilie gefischt, an der Swing Tip Ledger einen normalen 15 g Swimmfeeder mit drei Maden, beide Montagen waren mit einem 14er Tubertini S808 Barbless bestückt.

Futter gemacht, Ruten montiert, und ab ins Wasser mit dem Zeug.

 

Dann hieß es erst einmal warten bis zum ersten Zupfer. Das sollte auch fast zwei Stunden dauern, aber zum Glück ist im Moor so viel Viehzeug unterwegs, das es einem dort nicht so schnell langweilig wird. Dieses mal war neben den obligatorischen Gänsen auch ein Vierfüßer unterwegs um die leicht zweistelligen Temperaturen zu genießen (es geht nicht um den PKW!).

Dann war es endlich so weit, die weiße Spitze schlug aus, Rute hoch und ab dafür. Der Tag sollte mit einer schicken Bräse beginnen. 62 cm und gute 3,5 kg brachte der Brocken mit, zum Glück hat die Rovic Rolle eine fein justierbare Bremse. Mein Dinsmores Panhead hat so gerade noch ausgereicht, aber da die Fische bei uns jetzt nicht mehr so viel größer werden, sollte der erstmal noch ausreichen.

 

Aber Bräsen wollte ich ja eigentlich nicht, der Sinn stand mir mehr nach einer schönen Schleie. Also direkt wieder frische Maden auf den Haken und los gehts. Es gingen noch weitere kleiner Geschwister der Bräse an den Haken, ich meine so 5 oder 6 Stück, alle kleiner, so zwischen 30 und 40cm. 

Dann kam eine kurze Beißpause von vielleicht 45 Minuten. Ich war schon am überlegen, ob ich den Tag ausklingen lassen sollte, da fing die Spitze wieder fein an auszuschlagen. Der Anhieb saß, und in den Kescher kam dann auch der Zielfisch des Tages. Mit 42 cm kein Riese, aber makellos.

Eine halbe Stunde lang hielten mich die kleinen Bräsen etwas auf Trab, danach habe ich es dann aber auch gut sein lassen, habe zusammengepackt und mich auf den Heimweg gemacht.

Am Boilie hatte niemand Interesse, das werde ich aber nicht aufgeben.

 

 

Hechtblech

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Im Moor war ich schon lange nicht mehr. Heute früh um 7 haben die Hunde so genervt, dass ich eh aufstehen musste. Also die Gelegenheit genutzt, die Tasche gepackt, und ab nach Süderholm, um mal wieder klassisch zu blinkern.

Ich hatte mal wieder viel zu viele Köder dabei, aber beim einpacken habe ich halt immer Angst, den wichtigsten Köder dann doch zu vergessen. So sieht meine Moor- und Au-Hecht-Kiste aktuell aus, ich denke, die Bestückung wird erstmal so bleiben.

Enthusiasten bekommen bestimmt schon Pickel beim Gedanken an die Plastikteile (ZAM und Mann's Baby 1-Minus), aber man will ja nicht wieder heimfahren, nur weil man den richtigen Köder nicht dabei hat. Gefische habe ich heute aber dann doch nur mit zwei Ködern, dem Heintz und dem kupferenen in der gleichen Reihe. Letzterer trudelt unglaublich schön, der läuft auch eingeleiert besser wie mancher Wobbler. Anders halt.

Gefischt wird das Blech an meiner 8-füßigen Fibalite mit einer TC von 7/8 Pfund, was in etwa einem Wurfgewicht einer drieviertel Unze entspricht. Mit der 2701 ein tolles Gespann.

Man sieht auf jeden Fall, dass die Bäume auf den Winter eingestellt sind, viel Laub ist da auf jeden Fall nicht mehr drauf.

Schön ist es, im Moor. Auch wenn es heute den ganzen Tag über nicht richtig hell geworden ist.

Da ich einen sehr netten Bekannten getroffen habe sind wir gemeinsam weiter, und da auf der Süderholmer Seite nix ging haben wir uns Richtung Ostrohe aufgemacht. Es sollte aber heute keinen Hecht für mich geben. Mein Kollege bekam dann noch einen kleinen 53er Hecht ans Band, während bei mir bis auf einen Nachläufer keiner Lust hatte, mal eben ein Stück Blech zu probieren.

Um 12:00 ging es dann wieder heimwärts. Irgendwie ist mir das frühe aufstehen heute wohl nicht bekommen, mein Magen fühlte sich nicht so toll an. Also ab in die Falle, und nochmal ganz in Ruhe ein paar Stunden den Sonntag genossen. War die richtige Entscheidung, jetzt geht es mir schon weitaus besser.

Und beim nächsten Mal werde ich dann wieder die Kuhlen durchpflügen, über die man im Sommer wegen der dichten Seerosenfelder drüberlaufen kann…

Köderfische gesucht

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Da ich durch das Lesen von einigen Artikeln wieder Lust bekommen habe, mit der treibenden Pose und einem toten Köderfisch den Au-Räubern nachzustellen hat mir ein Blick in den Freezer eröffnet, dass es Zeit wird, neue Köderfische zu besorgen. Da man sich sowas nur im Notfall kauft habe ich mir schon beim morgendlichen 6 km Lauf gedacht, wo ich hinfahren werde. Kleine Plötzen gibt es da reichlich, wenn man einmal einen Trupp gefunden hat. Aber mehr wie zwei Platzwechsel sind selten notwendig.

Also ging es gestern los an die Südermiele zwischen Meldorf und Hesel. Ich habe mir einen Platz gesucht, der etwas weiter entfernt von der Parkmöglichkeit liegt, da steigen die Chancen, dass eine Stelle nicht überangelt wird, enorm. 

Das ist schon schön da. Als Gerät habe ich mich für eine 10,5 ft Milbro "The Prefect" entschieden, gebaut in Schottland, mit einer Seriennummer von knapp unter 400. 

Komplettiert wurde das mit deiner kleinen Pin aus dem Hause J. W. Young & Sons, einer Trudex. Ich fische die kleine sehr gerne. Zum einen kann man den Ratschenmechanismus beim landen und abhaken perfekt mit der rechten Hand bedienen, zum anderen ist die Laufeigenschaft auch bei feiner Pose enorm (leider habe ich etwas verwackelt…).

Wassertiefe sucht man an der Au vergeblich, d. h. eine lange Bleikette ist nicht drin. Bei 30 bis 40cm Wassertiefe gehen nur wenige Schrote auf die Montage. Dieses Mal habe ich mich für einen Cane Stick der Größe 5 No. 8 entschieden. Eigentlich wollte ich 3 No. 8 fischen, habe aber leider die No. 8 Schrote daheim vergessen, also die größere Variante mit zwei No. 6 Schrotbleien. 18er Tubertini S808 barbless am 0,12er Vorfach, eine Made auf den Haken, und los geht's.

Mit einer kleinen Handvoll Maden angefüttert dauerte es nicht lang, bis der erste Bursche sich für den Hakenköder interessiert hat. Die perfekte Größe für die Au-Hechte.

Und da ich dieses Mal den Trupp gleich am ersten Platz gefunden habe, musste ich gar nicht weiter umziehen. Nach knapp 1,5 Stunden hatte ich den Vorrat erstmal zusammen, um einige Male an den tieferen Stellen der Au zu schauen, ob ein Räuber Lust auf eine leckere Mieleplötze hat.

Rolling Home

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Die Wohnwagensaison an der Ostsee ist ja seit dem 03.10. zu Ende, also haben wir unseren schönen Lord Münsterland Caravan ja wieder vor der Haustür stehen. Da steht er gut, aber besonders am Wochenende gibt es bessere Plätze. Und man muss gar nicht so weit fahren: Der Meldorfer Speicherkoog liegt schließlich fast vor der Haustür.

Also haben wir am Samstag früh etwas zu Essen eingepackt, die Katzennäpfe zum überlaufen gebracht, und sind mit den Hunden an den Rand des Speicherbeckens gefahren. Am Samstag war so gut wie kein Wind, darum war auch nur ein Surfer unterwegs, der über den Teich zuckelte. Also habe ich meine Schwingspitzencombo ausgebracht, und nebenher noch die Silstar mit einer 2oz Feederspitze bestückt

An der Silstar gab es Dendros, an der Schwinge zwei Maden am 16er Haken. Für die Würmer hat sich niemand interessiert, auf die Maden gab es extrem spitze und vorsichtige Bisse, die selbst an der Schwinge kaum zu erkennen waren. Abhilfe hat es gebracht, als ich eine Made vollständig auf den Hakenschenlkel aufgezogen, und die andere normal angeboten habe. Dann wurde der Köder richtig genommen.

Zum Vorschein kamen ganz ordentliche Plötzen, ich mag die Burschen einfach

Bei diesen beiden sollte es an dem Tag aber bleiben, dazu gab es noch eine der obligatorischen Wollhandkrabben.

So langsam setzte die Abenddämmerung ein, und es wurde ruhig am Koog.

Dieses Mal hatte ich so gut wie gar keinen Heimweg, denn unser LMC wartete ja bereits auf mich. Die Maus hat die Zeit genutzt und im Wägelchen einen leckeren Eintopf zubereitet, und bei einem köstlichen Mahl ließen wir den Tag direkt am Wasser ausklingen.

Am Sonntag haben wir erstmal richtig ausgeschlafen und bis 10:00 Uhr in den Federn gelegen. Dann gab es ein Käffchen und eine kleine Obstschale, die Vierfüße wurden kurz geleert, und dann habe ich mich wieder ans Wasser gesetzt. Als Futter kam heute mal das System Lock "Karpfen / Schleie" von Balzer zum Einsatz. Es ist zum Feedern eigentlich nicht so perfekt, da es recht grobkörnig ist. Ich hatte die Tüte zum testen vom Angelspezi-Heide bekommen, und hatte nix anderes dabei.

Vor dem sieben sah es so aus:

Nach dem sieben waren die ganz groben Bestandteile dann raus. Ich muss das Futter unbedingt nochmal beim trotten an der Au probieren, ich glaube, die Alande müssten ganz rallig davon werden.

Also angemischt, und wenn man es nicht mit aller Kraft in das Körbchen drückt, flockte aus nach dem Einwerfen auch schön aus dem Korb. Also wieder die beiden Ruten fertig gemacht, und auch die Swingtip dieses mal mit der 2oz Quivertip ausgestattet. Wieder einen Wurm an der Silstar, und heute mal mit einem 4er Madenbündel am 12er Haken an der Quivertip.

Und bereits nach wenigen Minuten zuckte die Spitze der Silstar. Ein weiteres Rotauge so um die 400g hatte sich den Wurm gegriffen. Davon kamen noch zwei weitere dazu, ein kleines, zwei junge Alande so um die 30cm, und drei oder vier Wollhandkrabben.

Da der Wind spürbar augefrischt hatte trudelten immer mehr Windsurfer ein, und nutzten den herrlichen Sonnentag um nochmal über die Wellen zu flitzen. Leider waren auch zwei sehr unhöfliche Gäste aus Stade am Wasser, die zwar in ausreichend Abstand von meinem Platz ihre Geräte aufbauten, aber dann mit vollem Programm genau über meinen Futterplatz gerauscht sind um in Fahrt zu kommen. Natürlich nahmen sie diesen Weg auch, um zur Stullenpause wieder an Land zu kommen, exakt über meine Futterstelle. Bei knapp 1,50m Wassertiefe hat man da keine Chance, selbst die verfressenste Plötze sucht da schnell das Weite.

Ich war aber viel zu entspannt um da jetzt ein Faß aufzumachen, hätte bei den beiden sowieso nix genutzt, ich hätte mich nur reingesteigert. Also habe ich zusammengepackt, wir haben den LMC reisefertig gemacht, und saßen 10 Minuten später daheim auf der Couch.

Alles in allem ein gelungener Kurzurlaub, der in kürzester Zeit die Akkus wieder voll macht.

 

 

Urlaubsabschlussansitz

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Gestern war ich nochmal im Moor des Nachbarvereins. Diese Karauschennummer hat mich nicht losgelassen, das wollte ich nochmal antesten.

In der Hoffnung eine Kuhle zu finden, in der noch keine Zwergwelse unterwegs sind, habe ich mir ein anderes Loch ausgesucht. Und alles richtig gemacht, die kleinen Störenfriede sind dort (noch?) nicht präsent.

Also los. Platz gesucht und aufgetackelt. Wie immer mit drei Ruten gefischt, wobei ich die in der Mitte in Zukunft wohl eher mal auslassen werde.

Ganz rechts die obligatorische Deadbait-Rute. Da ich vorher beim Höker in Heide war, konnte ich die dieses Mal direkt auslegen, und musste nicht erst auf Plötzen warten (was allerdings nicht notwendig gewesen wäre).

In der Mitte meine Waggler-Montage an der B&W CTM14A an der Mitchell 304S. Dieses Mal einen Gr.5 Tubertini Waggler direkt auf eine "Kante" gelegt. Die ", weil es dort von ca. 40cm auf sagenhafte 60cm abfällt. So ziemlich die einzige Struktur, die ich gefunden habe. Dort kam wieder mein 10mm Boilie (Ananas / Fisch) am 10er Haar zum Einsatz. Ich bin froh, wenn die Murmeln endlich weg sind, dann werden beim Markus vernünftige geholt. Mit der Zwille wieder zwei, drei Handvoll rings um den Proppen verteilt, hat sich auch gestern wieder keine Sau für die Murmeln interessiert.

Ganz links meine aktuelle Lieblingsrute: Die B&W XLS12. Ausgestattet mit der frisch abgeschmierten und Teflon-gebremsten Garcia Mitchell 300 habe ich dort wieder eine Stachelschweinborste überbleit auf Grund gelegt.

Ich glaube, ich habe es schonmal erwähnt. Ich bin manchmal so faul, das es stinkt. Gestern zum Beispiel. Ich hatte keine Lust noch in den Edeka zu gehen um Haferflocken und Sweetcorn zu kaufen, und da der Höker in Heide auf dem Weg liegt und ich eh noch Würmer holen wollte (auch die buddel ich nie selbst, obwohl ich bestimmt 3 m³ Kompost im Garten habe…), habe ich es mir einfach gemacht.

Als Futter habe ich eine Tüte "Schleie / Karpfen" von Willy Frosch aus dem Balzer Programm mitgenommen. Das hat recht grobe Partikel drin, sah sehr gut aus. Davon habe ich ungefähr 200g angerührt und einen kleinen Platz angelegt. Als Hakenköder sollte wieder Mais zum Einsatz kommen. Da keine Bonduelle Dose dabei war auch was teures gekauft: Ein Glas Cukk Körner. Die sind tatsächlich anders als der Mais, den ich aus der Dose kenne: Die Körner sind größer und härter. Da ich ohne Haar, direkt auf den Haken aufspieße, war das sehr praktisch. Gibt es mit diversen Additiven, ich habe aber absichtlich "natural" verwendet.

Ein einzelnes Maiskorn auf den AS04B von Mustad der Größe 14 (0.16er Vorfach), und ab damit in die Tiefe. Bzw. ins Wasser. Denn am Futterplatz hatte ich ungefähr 40cm Wassersäule zur Verfügung. War aber hoch spannend gestern. Da der Grund dort extrem modderig ist, konnte man immer sehen, wenn irgendwelche Fische auf den Platz kamen, denn dann ging eine dunkle Wolke im Wasser auf. Man konnte nur nicht sehen, was für ein Bursche sich da die Wampe vollgehauen hat.

Ungefähr in der Mitte lugte die Spitze der Stachelschweinborste 5mm aus dem Wasser.

In der ersten Stunde ging mit Mais gar nix. Aber diese Wolken gingen regelmäßig hoch, also irgendwas musste da sein. Mal zum Testen zwei Dendros auf den Haken, Bisse, aber kein wegziehen der Pose. Ein Madenbündel brachte dann die Lösung: Rotfedern. Ungefähr Handtellergroß waren die dort unterwegs. Schnell waren zwei davon im KöFi-Eimer platziert und ich habe wieder auf die Maiskörner umgesattelt. Ich wollte ja keinen Kleinfisch, Köfis hatte ich jetzt genug.

Und dann war auch wieder Ruhe angesagt. Bis auf einmal die Borste etwas hochkam, und dann recht gezielt auf Tauchfahrt ging. Rute hoch, der Haken hängt. Au ja! Bange Blicke auf die Bremse, aber jetzt, mit Teflon-Washer, tut sie absolut zuverlässig ihren Dienst. Denn zuerst konnte ich den Kollegen recht einfach bis kurz vor den Kescher lotsen und konnte recht früh die ersten goldenen Fünf-Markstücke auf dem Rücken sehen, aber dann zog er seelenruhig bestimmt 30m Schnur von der Spule, und musste mit viel gutem Zureden immer wieder Richtung Land zurück bugsiert werden. Immer wieder leicht rangeholt zog er auch immer wieder in aller Ruhe ab. Aber nach einigen Minuten war es dann soweit. Ich war froh, meinen Balzer-Kescher dabei zu haben, denn in der SC-Kelle wäre das tricky geworden. Also rein in den Kescher. Yeah! Mein erster "besserer" Karpfen.

Jeder Kaprfenangler würde da müde lächeln, aber ich habe mich gefreut wie Bolle. An dem verhältnismäßg feinem Gerät war das schon eine spannende Nummer.

So etwas wie eine Abhakmatte besitze ich noch nicht, da ich bisher noch keinen Beifang dieser Art hatte. Damit ich den Kollegen jetzt nicht umständlich aus dem Kescher auf das Maßband heben musste, habe ich alle Aktionen im Kescher, bzw. auf dem Keschernetz liegend ausgeführt. Das Maßband wurde nur kurz davor gelegt, der Haken war eh schon raus (barbless ist einfach toll) als der Druck von der Schnur war.

Ein schöner, feister Spiegler. Mein PB (bisher gingen wenn dann immer nur kleine Satzkarpfen auf meine Köder).

Für solche Fälle habe ich ja wenigstens immer eine Waage dabei:

Sehr geil! Knapp 1,4Kg muss man für den Kescher abrechnen, bleiben aber immer noch gute 4,5kg, die der Bursche mitbrachte. Ich habe gestrahlt wie ein Honigkuchenpferd.

Ich habe dann zwar die Montage wieder ausgebracht, aber auch nach 2 Stunden ging da nix mehr. Als die Dämmerung eingesetzt hat habe ich testweise nochmal ein paar Würmer aufgespießt, und umgehend kamen die Rotfedern an Land. Also habe ich dann wieder eingepackt.

Fazit:
– Mais ist doch geil, man muss nur erst etwas Vetrauen finden.
– Ananas / Fisch funktioniert bei uns nicht. In drei Ansitzen nicht ein einziger Biss. Gut, dass die fast alle sind
– Teflon in der Bremse ist wichtig!

Damit ist mein Urlaub jetzt nahezu beendet. Morgen und übermorgen werde ich zwar nochmal an die Au kommen, aber nur stundenweise, kein größerer Ansitz mehr.

An dieser Stelle mal ein Dank an die Experten auf Stilvoll-Fischen ! Eure Beiträge sind eine Quelle der Inspiration für mich, das macht unglaublich viel Spaß! Und es funktioniert

Abschließend noch ein Eindruck von der Kuhle bei sinkendem Sonnenstand

Trari, trara – Der Wels ist da…

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Angeregt durch eine Diskussion auf unserem neuen Projekt Stilvoll-Fischen wollte ich gestern mal sehen, ob es mir gelingt eine Karausche oder einen Giebel zu fangen. Was liegt da näher als die Kuhlen des ASV Heide. Ich habe mir eine Kuhle im Ostroher Bereich ausgeguckt, war so gegen 13:00 Uhr am Wasser und habe ganz in Ruhe aufgetackelt und die Montagen fertig gemacht. Diese Stelle sah vielversprechend aus

Links oben vor dem Seerosenfeld habe ich einen 6g Waggler mit 10mm Boilie am Haar platziert, und rechts, direkt vor dem Busch, so in 1 bis 2m Entfernung vom Ufer, eine Stachelschweinborste mit einem Maiskorn.

War aber irgendwie gestern nicht so mein Tag. Beim Auswerfen der Wagglermontage bin ich glaube ich 10 mal hinter mir in den Büschen hängen geblieben. Eine 14ft Rute ist da etwas umständlich vom Handling her. Aber irgendwann war alles fertig. Rund um den Waggler wurden zwei, drei Zwillenladungen Boilies platziert, und am Platz vor den Füßen habe ich eine Mischung aus gemahlenen Haferflocken und Zwieback mit püriertem Mais angeboten. Nachdem die Plätze angelegt waren konnte es losgehen.

Nach wenigen Minuten hing die erste Plötze am Band, eine schöne Brasse folgte nach einiger Zeit. Dann kam Unruhe auf den Platz. Es stiegen Luftblasen auf als würde das Wasser kochen. Nach Schleien oder Karauschen sah mir das aber nicht aus, und auch Bräsen machen normalerweise nicht solch ein Trara.

Die Lösung stellte sich nach wenigen Minuten ein: Diese kleinen Plagegeister haben sich also auch in dieser Kuhle breitgemacht.

Unglaublich, was die für eine Welle machen. Es ging zwar zwischendurch immer wieder mal eine Plötz oder Bräse ans Band, aber ansonsten ausschließlich diese Burschen. Und egal ob Lebendköder wie Made oder Wurm oder Maiskörner, die schrauben sich einfach alles rein. Nur an die Boiliemontage sind sie nicht herangegangen, vielleicht setze ich da in Zukunft drauf auf. Zum Friedfischangeln mit den gängigen Ködern hat sich das Moor dann wohl erledigt. Ich will es diese Woche nochmal mit Zwiebackteig probieren, und ggf. mit Pellets oder kleinen Murmeln.

Immerhin konnte ich meine Fertigkeiten im Umgang mit der Liftmontage an der leichten Stachelschweinpose trainieren. Neben gefühlten 400 Fehlbissen habe ich irgendwo im unteren zweistelligen Bereich diese kleinen Bartelträger rausgeholt. War also recht kurzweilig. Zusätzlich belohnt wurde ich durch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

 

 

Krawehl! Krawehl!

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Ich musste das einfach mal anbringen! 🙂

Heute mal wieder am Wehl in Barsfleth angesessen, laut Aussagen der Mitanglerschaft im Verein wohl eines der schwierigsten Gewässer, das den Vereinsmitgliedern zur Verfügung steht.

Dank des ehemaligen Deiches sitzt man auch bei West/Nord-West Wind recht gut geschützt am Wasser, und kann auch bei einer bft 4bis 5 mit feinem Gerät fischen. Diesmal habe ich einen kleinen 10mm Boilie an der Liftmontage angeboten, und eine neue Schwingspitze ausprobiert. 

Bei ebay ist mir eine Schwingspitze aufgefallen, die etwas anders gebaut ist als die, die ich normalerweise verwende. Und zwar wird an Stelle des Gummischlauches eine Stück etwas steiferer Kunststoff an der Gewindeaufnahme befestigt. Laut dem Höker handelt es sich um eine Variation on Fred Foster, sein Buch über die Schwingspitzenangelei "und weitere moderne Methoden" aus den 70ern ist gerade im Zulauf. Bin gespannt.

Da dieses Stück Kunststoff nicht hohl ist, verhält sich die Schwinge etwas anders als die normalen: Sie ist nicht ganz so Windanfällig. Auch bei einer kräftigen Brise lässt die Spitze sich sehr schön ausrichten.

Die Bissanzeige ist vielleicht nicht ganz so fein wie bei einem Stück Gummischlauch, aber trotzdem wurden auch die Bisse von den fingerlangen Plötzchen ordentlich angezeigt.

Da ich keine Maden und keinen Mais mehr hatte musste ich heute mal direkt mit mittelgroßen Dendrobenas anfangen. Und trotz des relativ großen Tubertint S808 in der 12er Version und einem bis zwei Würmern am Haken haben nur Plötzen und Plötzchen den Köder genommen. Zwischendurch gab es immer wieder mal Beisspausen.

An der Posenrute wie gesagt einen der handgemachten Waggler aus England mit der Liftmontage und einem Boilie ausgelegt.

Da sich mit der 10füßigen Milbro Prefect keine exorbitanten Wurfweiten erzielen lassen habe ich recht nah vor den Füßen gefischt. Wenn einer Lust auf Proppengucken hat, hier kommt einer:

Der Peacock hat zwar das ein oder andere Mal leicht gewackelt, aber zu einem hinlegen oder aufrichten hat es nicht gereicht. Egal. Im Fokust stand eh die neue Schinge.

Mitten in einer Beisspause habe ich noch ein paar Scheiben olles Toastbrot in der Tasche gefunden, und ich fand, es wurde mal Zeit die Brotausstecher von Middy zu verwenden. Also einen kleinen Kreis Toast ausgestanzt und angehakt, und das 10g Körbchen wieder auf Reisen geschickt. Und schon nach wenigen Minuten zuckte die Schwinge. Rute hoch, und man fühlte direkt das sich was besseres blicken lassen wollte. Au ja, endlich mal wieder eine Schleie. Vorsichtig über den Kescher bugsieren….jawoll….Zug von der Schnur…au, der Haken ist schon raus. Rute ablegen…..Mist! Der Fisch macht fett Bambule im Kescher, und weil ich das Tonkin Handle nicht überlasten möchte, lasse ich den Kescher wieder sinken. Diese Chance nutzt die Tinca und zieht Leine. Egal. Wird so um die 40 bis 45cm gehabt haben die Schöne, die bekomme ich schon nochmal zu Gesicht.

Bestätigt von der Köderwahl wird das nächste Plätzchen ausgestochen, und wieder dauert es nur Minuten bis die Spitze wieder schwingt. Diesmal konnte ich die Hübsche vernünftig keschern und zu einem Landgang überreden:

Hat so gerade an den 40 gekratzt das Mäuschen.

Danach war dann aber wieder Ruhe. Ich habe dann zwischendurch nochmal mit Wurm die ein oder andere Plötze verhaftet, aber weitere Tincas oder auch eine Bräse hatte dann keine Lust mehr.

Da morgen früh um 4 wieder der Wecker dengelt habe ich dann zusammen gepackt und mich auf den Heimweg gemacht…

Beim nächsten Mal muss ich unbedingt die Fibalite und ein paar Blinker mitnehmen. Ich bin mir sicher, dass an einer bestimmten Stelle im Wehl ein Hecht sein Unwesen treibt. Wollen wir doch mal sehen…

 

Für diejenigen, die nochmal wissen möchten, was ein Wehl ist:

 

 

 

 

Mit leichtem Gepäck unterwegs

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Gestern war ich mal wieder zum trotten an der Au. Wegen dem Herrentag habe ich mir eine Ecke ausgesucht, an der nicht so viel Trouble zu erwarten war, und die Rechnung ist aufgegangen.

 

Vorne auf der Strecke saßen zwei Allrounder mit Köfi und Würmern an, die hatten aber auch nur ein paar kleine Rotaugen. 

 

Ich war mal wieder nur mit der B&W unterwegs, Kescher, Kleinzeug, und etwas Toast- und Weißbrot. 

 

Leider war nur sehr wenig Zug auf der Au, der Stick wurde fast nur vom Wind vorangetrieben. Am ersten Platz den ich abfischen wollte lief die Brotflocke einige Swims durch, ohne einen Interessenten zu finden. Nur kleine Fingerlinge haben dran rumgezuppelt, aber nix verwertbares. Dann aber doch, die Pose sackt mit Schmackes weg, Rute hoch und Wiederstand. Aber komisch irgendwie. Nicht das Kämpfen eines Alands, aber auch nicht der LKW artige Abzug eines Karpfens. Auf jeden Fall was besseres. Der Daumen musste immer wieder mal einige Meter Schnur von der Trudex freigeben, aber jedesmal wenn es kurz davor war, den Fisch an die Oberfläche zu bekommen, ging wieder eine Flucht los. Ich dachte es mir beinahe, und als ich ihn dann endlich mal nach oben bekommen habe, war alles klar: Ein 70er bis 80er Hecht hatte Bock auf ein Stück Brot. Ich hatte ihn bestimmt 3 oder 4 Minuten an der Glasrute, den Kescherkopf schon im Wasser, aber an eine Landung war nicht zu denken. Und dann kam es wie es kommen musste, mit einem kräftigen Kopfschüttler ging das 0,18er Vorfach des Barbless Tubertini S808 dann durch. Hätte eigentlich schon früher passieren müssen, aber nun gut. 

 

Da der Platz jetzt erstmal hinüber war wieder einige hundert Meter Flussab gelaufen, und mich wieder ausgebreitet

 

Und wieder wurde etwas Brot gewässert, und nach einigen Swims war dann der erste Zielfisch am Band, und dieser hatte auch keine Chance und wurde ordentlich über den Kescher geführt.

 

Einen weiteren Platz habe ich dann noch abgefischt, aber außer ein paar Plötzen und einer kinder-Bräse wollte keiner mehr. Aber egal, ich hatte eine schöne Zeit am Wasser, den Zielfisch am Band, und weiß jetzt wo ein Hecht wohnt. Morgen nochmal schauen ob ich noch eine Tinca aus dem Moor zaubern kann, und dann sind zwei Wochen Urlaub auch schon wieder verdampft…

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