Saisonerföffnung

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Gestern war es endlich soweit: Der erste Tag mit zweistelligen Temperaturen, wenig Wind, und viel Sonne. Was liegt da näher, als ein Ausflug ins Moor? Also morgens noch schnell ein paar Maden besorgt, das Auto gepackt, und ab nach Sarzbüttel. Gegen 12:30 Uhr war alles aufgebaut, und ich konnte mich gemütlich im Stuhl zurücklehnen und auf die ersten Zupfer warten während ich die warmen Sonnenstrahlen genossen habe. Im Moor ist es einfach immer herrlich ruhig. Neben Gänsegebölke und Vogelgezwitscher kommen da kaum Geräusche durch, ein schöner Platz zum durchatmen und Kraft tanken.

Ich habe zwei Montagen ausgelegt: Einmal einen 15g Methodfeeder mit einem Fertigmix von Nash und einem 10mm Erdbeer-Boilie am Haar von Balzer an der Sänger Quiver, und einmal einen 5g Swimfeeder an der Hardy Swingtip. Als Futter für das Körbchen habe ich knapp eine Halbe Tüte Fertigfutter verwendet, keine Ahnung mehr welches genau. Als Haken einen 18er barbless Tubertini S808 am 0.12er Vorfach, darauf eine Made als Hakenköder.

Und dann hieß es erst einmal warten. Aber gar nich mal so lange wie ich eigentlich gedacht habe. Nach knapp einer halben Stunde fing die Quivertip ganz zart an zu zuppeln. Ich dachte erst an Rotaugen die um den Boilie rumfuttern, aber als es dann doch einen kleinen Ausschlag gab, habe ich die Rute mal in die Hand genommen. Und siehe da: Gegenwehr. Eine vorlaute Bräse hatte anscheinden Lust auf Erdbeeren.

 

Ein schöner Einstieg in den ersten Friedfischansitz im Jahr. Also gleich wieder raus mit dem Futter. Das sollte es für den Tag aber an der Rute gewesen sein mit Fisch. Aber zum Glück habe ich ja noch die Schwingspitze aufgestellt. Die dann nach einiger Zeit auch mal ausgeschlagen hat. Zum Vorschein kam ein richtiger kleiner Löwe, der die Hardy Swingtip beinahe an das Ende ihrer Kräfte gebracht, und mir im Drill so einiges abverlangt hat.

Fisch war also am Platz, also wieder raus mit der Made. Und das Zuppeln hielt an. Freudig überrascht war ich von diesem Exemplar, da hätte ich erst in zwei, drei Wochen mit gerechnet.

Es folgte noch eine Bräse, die sich bereits in ihrer Hochzeitstracht aufgehübscht hatte.

Und immer wieder kam auch ein Meister Plötz zum Vorschein. Alles keine Riesen, aber ich finde diese Fischlis einfach wunderschön, und bin immer wieder überrascht, welche Kräfte die aufbringen wenn man sie mal an Land holen will.

Nach drei Stunden habe ich dann zusammengepackt und bin wieder heim gefahren. 

Ich freue mich auf den nächsten Ausflug ins Moor.

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