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Hafenzander

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Nein, es geht nicht um den Meldorfer Hafen, der bekommt irgendwann mal einen eigenen Artikel laugh Nein, es geht um den Hamburger Hafen, das Tor zur Welt, angeschlossen an ebendiese über die Elbe, Gezeitenabhängig, zum großen Teil ein freies Gewässer. Es gibt Angelführer die schöne Ecken vorstellen, aber zu Fuß oder mit dem ÖPNV machen wir das ein anderes Mal.

Am Samstag wollten wir uns mal die Top-Spots zeigen lassen, natürlich vom Boot aus, denn dann ist man nicht so anfällig für die 3 bis 4 Meter Tidenhub, und man kommt an Ecken, die zu Fuß gar nicht zu erreichen sind. Aber natürlich fährt man da nicht einfach hin und schippert los, sondern man sucht sich einen Profi, der das Gewässer kennt wie seine Westentasche, und der auf Wind und Wetter reagieren kann um seine Gäste zum Fisch zu führen.

Wir haben uns für eine Tagestour mit Pro-Guiding entschieden. Und das war eine gute Wahl. Schon die Vorbereitung war unproblematisch. Nach der Buchung über die Website kam ein Anruf von Najwa "Natsch" um grob den Rahmen abzuklären. Wir wollten eine Vertikaltour für drei Leute machen, bekamen dann die Rechnung per Mail, und am Tag vor der Tour einen weiteren Anruf von Natsch mit den Details zum Treffpunkt. Wir sollten um 07:00 Uhr auf einem Anleger in Finkenwerder sein, dort würden wir und eine weitere Gruppe dann eingesammelt werden.

Um 05:15 Uhr ging es dann auf die Piste, und kurz nach dem eintreffen auf dem Parkplatz kam Timo auch schon angefahren. Wir zogen uns um und packten das Tackle raus. Eike trudelte dann ebenfalls ein, also Kram gepackt und auf den Anleger. Pünktlich wie die Maurer kamen um 07:00 Uhr zwei Boote angerauscht, und die zweite Gästegruppe war ebenfalls auf die Minute am Platz. Da immer vier Gäste auf ein Boot passen musste die 5er Gruppe aus Bayern uns einen ihrer Jungs abgeben, und Philipp hat perfekt gepasst. Man hat ihn sogar verstanden, wenn er langsam geredet hat. Philipp und Eike waren noch jungfäulich was den Fang eines Zanders anging, das galt es in Angriff zu nehmen.

Kurz Orga, Fischereischeinkontrolle, Ausfüllen der Bootsausweise, Schwimmwestenkontrolle, und schon ging es ab auf die Elbe. Am Anfang habe ich mir noch Gedanken gemacht, ob der aufziehende Nebel noch zunehmen würde, das war teilweise eine ganz schöne Suppe.

Trotz des Nebels war der erste Spot schnell erreicht, Natsch gab uns Vertikal-Anfängern die letzten Anweisungen, und die Köder wurden abgelassen. Und es dauerte nicht lang, da war der erste Zander an Board.

Ich glaube den ersten hat Philipp geködert, und der zweite ging dann recht schnell bei Eike ans Band.

Na gut, der erste Fisch von Eike muss erst nochmal ein Fisch werden, aber Zielfisch, der erste Zander überhaupt, das muss schonmal dokumentiert werden.

Und so sollte es den ganzen Tag über weitergehen. Das Wetter war uns sehr wohl gesonnen, der morgendliche Nebel verzog sich dann irgendwann, und sogar der NOK-Profi Timo konnte dann irgendwann seinen ersten Elbzander des Tages an die Oberfläche holen.

Es klarte auf…

Die Fische wurden größer

Auf dem Weg zu den Spots kamen wir immer wieder sehr nahe an diese Pötte ran. Ist schon beeindruckend was da so rumdümpelt.

Auch der Maulwurf konnte irgendwann den ersten Zielfisch begrüßen, auch wenn dieser Flossentechnisch nicht ganz auf der Höhe war, ein schöner Fisch.

Zwischendurch kamen auch mal nette Barsche dazu,

Sogar ein Doppeldrill wurde uns gegönnt,

Noch ein Mauli-Zander

Am Ende des Tages hatten wir auf unserem Boot 38 Zander und drei Barsche auf der Uhr. Damit haben wir das andere Boot in locker platt gefischt (die Bayuwaren hatten in Summe 14 Fische).

Besonders toll fand ich, dass uns Philipp in Grund und Boden geangelt hat. Nahezu an jedem Spot den wir angefahren haben, konnte er einen Fisch nach oben zuppeln. Und auch Eike, ausgewiesener Hechtprofi und Schwedenfahrer, konnte seine ersten Stachelfische fangen. Leider haben wir an dem Tag die 65er Marke nicht überschritten, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis.

Das "Pro" im Firmennamen haben sich Natsch, Andi und Marc redlich verdient. Die Lund Boote sind 1A in Schuss, und die Guides kennen ihre Gewässer wirklich im Blindflug.

Natsch hat einen unglaublichen Ehrgeiz um die Gäste zum Fisch zu führen, sie gibt ihr Wissen gerne preis, gibt Tipps zur Köderführung und -wahl, erklärt einem die Strukturen unter Wasser, einfach nur toll. Natürlich fängt sie auch wie ein Profi, das ist klar wenn man so viel Zeit auf dem Wasser verbringt wie sie und das Team.

Wer kein eigenes Tackle hat oder mitnehmen möchte kann sich dieses leihen, am Boot ist einiges an echt gepflegtem Material vorhanden. Auch wer nicht die passenden Köder oder Bleiköpfe dabei hat muss sich keine Sorgen machen, das ist alles im Preis enthalten.

Der Tag hat mir so wahnsinnig gut gefallen, dass ich meinem Kumpel Stephan direkt davon vorgeschwärmt habe. Und da er ja auch ein absoluter Zanderfreund ist, wurde die nächste Tour schon gebucht. Wir hoffen jetzt darauf, dass Anfang Dezember das Wetter nochmal mitspielt, und dass wir an dem Tag auch mal die etwas größeren Z-Fische finden werden.

Ein Riesen Dankeschön an Natsch für den tollen Tag. Ich freue mich schon auf die nächste Tour mit Pro-Guiding Anfang Dezember

Mühsames Geschäft am Gieselaukanal

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Der "Durchstich", wie der Gieselaukanal von den Vereinsmitgliedern des ASV Albersdorf gerne genannt wird, ist bekannt für seine guten Bestände an Weiß- und Raubfisch. Durch die Verbindung in den NOK auf der einen, und in die Eider auf der anderen Seite drückt sich dort normalerweise wirklich viel Fisch rum. Auch ich habe dort schon gut bis sehr gut gefangen, Grund genug mich mal mit einem Kollegen aus Kiel zu verabreden, der endlich mal sein Match- und Feeder-Geschirr zum Einsatz bringen will.

Also haben wir uns um 8 am Kanal getroffen, Plätze gesucht, Futter gemischt, und langsam konnte es dann losgehen. Kaum waren die ersten Körbe und Posen im Wasser kam auch schon Besuch vorbei. Noch nicht in Fisch-Form, sondern ein wunderschönes Schiff fuhr vor unserer Nase entlang.

Man sieht auch direkt, was für ein wundervolles Wetter wir hatten. Anfangs noch 9°C wurde es schnell wärmer, aber die Fische ließen sich von der Sonne nicht beeindrucken. Ich habe es mir ziemlich in Wassernähe gemütlich gemacht, schließlich wollte ich ja keine weiten Wege zum Setzkescher verlieren.

Aber was für ein mühsames Geschäft heute. Vielleicht vernagelte ja tatsächlich der seit 5 Tagen drückende Ostwind den Burschen die Mäuler? Keine Ahnung. Auch wenn ich wieder primär mit der Schwingspitze gefischt habe, dieses Mal habe ich noch einen Waggler mit der Lift-Montage abgelegt. Wollte doch mal sehen, vielleicht verirrt sich ja mal eine Schleie.. Irgendwann dann ein Kontrollblick zum Posenkopf. Wo ist denn der? Weg? Mal die Rute nehmen? Anhieb….Fisch. Was besseres, aber was sind das für Nicker? Eine große Bräse? Nee. Dann kam er langsam Richtung Kescher. Ein Bärschle!

Und was für ein Kaliber!

Schnell das Maßband gesucht, da ich solch einen Brummer nicht alle Tage ans Band bekomme wollte ich wissen, wie viel der auf der Kante hat.

45cm brachte der alte Knochen zu Tage, damit ist mein nächster PB gefallen *freu*. Und nächstes Mal bitte wieder das Pocket-Scale Maßband einpacken!

Aber ich wollte doch Friedfische fangen, noch keine Räuber. Also den Korb wieder geworfen, und ab und zu einen kleinen Brassen und mal ein Rotauge an Land geholt. In Summe aber auch nicht mehr als 8 oder 10 Fische.

Sehr spitze und vorsichtige Bisse, manchmal nur ein feiner Ausschlag der Schwinge, und bei der Köderkontrolle waren nur noch Schlusen am Haken. Irgendwann mal von Hakengröße 12 auf 16 gewechselt, aber den durchschlagenden Erfolg hat das auch nicht gebracht. Aber wenigstens zuckte immer wieder mal die Schwinge. Nach einiger Zeit Pause war dann wieder nur ein ganz feiner Ausschlag zu erkennen, aber einen Anhieb habe ich dennoch durchbekommen. Und was dann im Kescher landete war dann schon OK.

Erstmal sehen dass man den Haken gelöst bekommt und sich den Burschen schön auf dem Schoß zurecht legen. Gut dass die Hose keinen Geruch annimmt…

Zum Vorschein kam dann dieser Brocken hier. Da geht zwar noch mehr am Durchstich, aber für den sehr unergiebigen Tag dann wieder ein toller Fisch.

Und danach war es das dann eigentlich. Ich glaube noch ein oder zwei Kleinfische, aber sonst nix. Und so gegen 12:00 Uhr hat dann wohl jemand einen Schalter umgelegt. Hatten wir vorher wenigsten nochmal den ein oder anderen Madenablutscher, ging ab da auf einmal gar nix mehr. Die Köder wurden überhaupt nicht mehr in Betracht gezogen.

Wir haben dann so um 13:30 den Grill angefeuert, uns ein paar leckere Würstchen einverleibt, und dann auch langsam zusammengepackt und gen Heimat gefahren.

Danke nochmal an Frank für den Foto-Service, Grill und Würstchen, und den schönen gemeinsamen Angeltag. 

Der Durchstich wird mich auf jeden Fall noch das ein oder andere Mal zu Gesicht bekommen. Z. B. die Raubfischangelei mit Naturköder steht dort ganz weit oben auf meiner "zu erledigen Liste".

Ach so, und vielen Dank nochmal an den unbekannten Kaprfen-Angler der rechts von uns gesessen hat. Wenn zwei Vollprofis zum grillen fahren bringen zwar beide einen eigenen Grill und eigene Würstchen mit, da beide aber schon vor Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben ist sowas wie ein Feuerzeug natürlich nicht mehr dabei. Ich habe kurz mal versucht, ein Taschentuch mit dem Zigarettenanzünder in Gang zu bringen, bin dann aber lieber kurz die Strasse hochgestiefelt und habe mir einen Lighter ausgeliehen…noch was für den Merkzettel.

 

 

Nullnummer am Wehl

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Heute wollte ich nur kurz ans Wasser weil ich mir vorgenommen habe am Nachmittag meinen Angelkeller mal endlich wieder aufzuräumen. Da hat sich in den letzten Monaten so ein Chaos angesammelt das ich da echt mal wieder ran musste.

Aber vor der Arbeit muss etwas Vergnügen einfach sein. Also die Dropshotte von gestern gegriffen und ran ans Wehl nach Barsfleth. Aber außer ein paar Enten war dort noch keine Bewegung. Ich denke das Eis ist gerade erst ein oder zwei Tage da runter, das Wasser ist noch richtig fies kalt und die kleinen Barsche sind einfach noch nicht wirklich unterwegs. Nicht der kleinste Anfasser hat sich für meine kleinen Gummiköder interessiert.

Aber es war trotzdem schön am Wasser gewesen zu sein. Danach ging es auf eine Stärkung auf den Frühlingsmarkt in der Meldorfer Innenstadt und dann wurde das Spielzimmer aufgeräumt.

Hier noch ein paar Schnappschüsse vom Wehl im Winterschlaf

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Kategorie: Barsfleth, Tagebuch | Tags: , ,

Ein Frühlingstag in der Holländerstadt

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Aktuell sieht es ja so aus als würde sich die diesjährigen Eiszeit dem Ende entgegen neigen. Gestern hatten wir unglaubliche 8°C und nur eine leichte bft2 aus nördlicher Richtung, also habe ich mich mit Timo in Drage bei der Angelscheune von Herrn Gruhlke getroffen um eine Tageskarte für die Grachten in Friedrichstadt zu lösen.

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Es ist mir nicht gelungen ein Bild vom Stadtplan zu machen ohne das so ein Irrer die ganze Zeit seine Combo ins Bild gehalten hat. Da das aber eine wirklich gute Combo ist durfte sie mit aufs Bild.

Nach einem kurzen Schnack mit Herrn Gruhlke ging es dann auch direkt ans Wasser. Zunächst mal haben wir uns dem Ostersielzug gewidment. Auch wenn der Wind gestern gar nicht so stark war waren wir froh im Windschatten der Häuser fischen zu können, da war es in der Sonne richtig schön warm.

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Timo, voll konzentriert auf der Suche nach dem Deka-Barsch:

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Und noch ein Shot von Timo bei der Arbeit

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Nachdem wir den Ostersielzug einmal abgefischt haben ging es erstmal ein paar Schritte durch die wunderschöne Innenstadt Richtung Fischladen.

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Nachdem wir uns im Laden von Anke und Peter Zeeden in der Westermarktstrasse mit frisch gemachten Fischbrötchen gestärkt haben ging es weiter an den Westersielzug. Etwas breiter und stärker verbindet dieser die Treene mit der Eider

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Auch die ersten Ausflugsdampfer waren unterwegs, voll bis unter die Luke mit interessierten Gästen

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Nach einem kurzen Abstecher an die Treene ging es dann nochmal am Ostersielzug entlang zu den Autos.

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Insgesamt konnte ich vier kleine Barsche und Timo einen kleinen Zander und auch zwei Bärschlein zu einem kurzen Landgang überreden, da die Burschen aber wirklich noch klein waren wurden sie im Sinne des schnellen und schonenden Zurücksetzens direkt wieder ins Wasser gelassen. Komischerweise hat gestern nur das Drop-Shotten funktioniert, auf Jigs hatten die Banausen keine Lust. Erfolgsköder waren große Dendrobenas und Berkley Trout Worms.

Alles in allem ein toller Tag am Wasser, ganz besonders nach der ewigen Warterei auf besseres Wetter. Nach Friedrichstadt fahre ich sicher in nicht all zu ferner Zukunft nochmal.

 

 

Kanal-Abfischen 2012

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Heute habe ich mich zum wahrscheinlich letzen Mal in 2012 am NOK eingefunden. Timo hat uns noch einen Spot gezeigt an dem ich garantiert nicht zum letzten mal gewesen bin.

Trotz frostiger -2°C am Morgen war es in der Sonne echt gut auszuhalten, und auch die Ringe sind nicht zugefroren. Es war also ein total entspanntes und angenehmes Fischen mit viel Schnacken und Lachen, so soll es sein.

Und es sollte sogar mit Fisch belohnt werden.

Nach der ersten Zanderfritte auf den 4" Rockvibe Shad stellte sich noch ein wunderschöner Kanalbarsch von 35cm ein (gleicher Köder). Das war mein bisher größter und dickster Barsch.

Nach einem Spotwechsel stieg dann noch ein knapp Ü50er Zander ein, und da die Sonne dann weg war und der wind echt eisig wurde haben wir unseren Kram gepackt und sind nach Meldorf in die Dönerbude gefahren 🙂

War ein tolles fischen heute, Danke nochmal an Timo für diesen vielversprechenden Spot!

Kanalfritte

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Kanalmops

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Kanalangler

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Kanalzander

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Auf in den Osten

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Na ja, von Meldorf aus gesehen ist ja selbst Heide schon östlich laugh

Gestern ging es zu einem kleinen Treffen nach Rendsburg. Wir wollten mit ein paar Mann mal sehen ob noch Zander im Wasser sind.


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Treffpunkt war an der Schwebefähre,

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Immer wieder lustig zu sehen wie das Ding da über den Kanal fährt

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An der Stelle kommt man den großen Pötten so nah wie selten

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Man kann fast rüberlangen wenn sie vorbeifahren

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Danach ging es dann an die Spundwand am Kanalufer

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und wie zur Belohnung ließ sich sogar die Sonne sehen

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Zum Abschluß sind wir nochmal nach Breiholz an die Fähre gefahren.

Insgesamt aber ein mühsamer Tag. Erst rattenkalt und trüb, dann etwas klarer aber nicht viel wärmer. Aber wenigstens trocken, und keine komplette Nullnummer. Am Ende konnte Timo einen knapp 30er Barsch auf seiner und ich zwei untermaßige Zander auf meiner Erfahrungsliste vermerken, die anderen drei Mitangler gingen leider leer aus. Aber der Kanal ist nunmal zickig…

Als dieser große Dampfer vorbei fuhr kam dann auch das Signal zum einpacken und heimfahren

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Nordmannentreffen im Osten von S-H

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Gestern haben wir uns zu einem kleinen aber feinen "Nordmannentreffen" von Fishing-for-Men am Trammer See getroffen.

Herr Willer vom Sportfischerverein Plön war wieder so nett extra am Morgen um 07:30 ans Wasser zu kommen uns die Tageskarten auszustellen und uns mit aktuellen Tipps zu versorgen. Dafür nochmal ein ganz herzliches Dankeschön!

Der See liegt mitten in einer Art Seenplatte direkt an der Stadtgrenze von Plön


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Ein sehr schönes Gewässer mit tiefen Löchern und einigen ausgeprägten Kanten.

Tiefenkarte Trammer See

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein

 

Zunächst mal musste under Boots-Benjamin etwas Wasser aus dem Boot schöpfen, damit wir trockenen Fußes an Board gehen konnten.

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Während wir noch die Boote frsich machten zog unser Radfahrer bereits seine ersten Kreise auf dem See.

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Am Vormittag war noch ein recht frischer Wind unterwegs, zum Glück konnten wir uns erstmal auf die Seeseite konzentrieren die etwas im Windschatten gelegen hat.

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Während wir uns auf den Weg zum ersten Spot machten wurden wir mit scharfen Augen beobachtet. Wird nicht so ganz deutlich auf dem Bild, aber der ein oder andere wird erkennen wer da über uns seine Kreise zog.

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Wir machten einiges an Strecke, und während Eike und ich es hauptsächlich mit 6" und 8" Gummis auf die Hechtmuttis angelegt haben war David immer wieder dabei in mit kleinen 4" Shads nach den Barschen Ausschau zu halten.

Viele Spots und etliche Ruderschläge später hatten wir dann anscheinend den Bann gebrochen: David konnte den ersten Bootsentschneiderbarsch auf einen Ausflug ins Boot überreden. Kein Riese, aber nach der harten Arbeit bis dahin baute und der kleine Erfolg uns dann echt auf.

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Als nächstes war ich dann dran und konnte ebenfalls einem kleinen gestreiften mal einen Guten Tag wünschen.

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Selbst unser Großhecht-Meister Eike frickelte dann schnell an seiner Rocke rum und montierte einen Ködertip von David (4" Easy Shiner von Keitech). Nicht umsonst wie sich dann schnell herausstellte

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Der Platz war auf jeden Fall der richtige. Wir dümpelten dort dann einige Zeit rum und haben noch das ein oder andere Bärschlein zu Gesicht bekommen

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Insgesamt habe ich es dann auf 8 Barsche und David und Eike jeweils auf zwei gebracht. David hatte noch so einige nach einem kurzen Drill verloren.

Da unser Partnerboot den ganzen Tag konsequent auf Hecht gefischt hat sind die beiden leider mit einer Nullnummer nach Hause gefahren. Mit den Hechten war es gestern wirklich wie verhext, nicht einer hat sich blicken lassen, obwohl der See für seinen guten Bestand bekannt ist.

Der Hunger und die eintretende Dunkelheit ließen uns dann Richtung Bootssteg fahren, und wir haben alle gemeinsam noch einen Schwung Grillfleisch, Bratwürste, Kartoffel- und Krautsalat und was eben noch dazu gehört verputzt und dann ging es auf den Heimweg.

Gegen 20:00 Uhr war ich wieder in Dithmarschen und bin totmüde in die Molle gefallen.

Ein toller Tag mit tollen Angelkumpels an einem schönen Gewässer. Was will man mehr.

Und von einer nicht so prickelnden Wettervorhersage lassen wir uns nicht einschüchtern, denn schließlich sind wir ja im Namen des Boards unterwegs, und das heisst nicht umsonst

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Kalt und ruhig

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Da ich schon wieder zugerotzt bis unter die Mandeln bin war gestern nur ein Kurzausflug drin, immer noch auf der Suche nach den kleinen gestreiften war ich gestern direkt an der Stadtgrenze.

 


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Hat aber nicht sollen sein. Lediglich meinen Megabass Griffon SR/X habe ich verloren und ein oder zwei Shaker am Jig. War zwar recht kalt gestern aber dank direkter Sonneneinstrahlung da auf der Spitze alles soweit OK. Mal sehen wo ich heute für zwei Stunden nach den kleinen Burschen suche…

Wo sind die Barsche?

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Gestern habe ich mir ja ausser einer leichten Erkältung nichts eingefangen, und heute so gegen 13:00 Uhr habe ich überlegt ob ich mich ins Bett packe oder an die Au fahre. Irgendwo müssen ja Barsche sein.

Also für ein nettes Stück der Süderau in der Mitte zwischen Wolmersdorf und Windbergen entschieden. Gerödel war ja noch von gestern im Auto.


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Den Weg die Au hoch habe ich es mit 3 1/4" Shakern und 3" Falsh-J Shad am 5g Mini-Jig probiert, und siehe da, Fischkontakt. Ein vielleicht 35er Fretter hatte sich das Gummi gepackt. Aber so kleine Spritzer setze ich nicht dem Stress aus erst noch geknipst zu werden, also direkt wieder rein in den Graben.

Auf dem Rückweg dann Strategiewechsel: Crank ist der Köder der Wahl. Ein kleiner Griffon in recht natürlicher Tönung kam ans Band. Erst tat sich nix und ich hatte schon wieder ein gutes Stück Richtung Auto hinter mich gebracht, da hat es dann doch mal "gerummst". Ein knapp Ü-40er konnte dem Griffon nicht wiederstehen.

Aber Streifen hatte der keine, es war ein vorlauter Aland der nicht an dem kleinen Bait vorbeikam.

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Dann wieder weiter Richtug Auto, und an einer Stelle nahm sich noch ein Spritzer von vielleicht 30cm den Köder. Aber auch der ging direkt nach dem lösen des Köders wieder zurück in die Brühe.

Ich glaube ich fahre jetzt so lange die Au an unterschiedlichen Stellen aber mit immer den gleichen Ködern ab bis endlich mal ein Barsch hängen bleibt

 

Gemetert!

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Letztes Wochenende hatte mein Freund Stephan Geburtstag, also habe ich ihn eingeladen mich auf einen Ausflug auf den Lanker See zu begleiten.

 

Treffpunkt war um 07:30 Uhr am Vereinsgelende des ASV Preetz und Umgebung e. V.:


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Insgesamt waren wir zu sechst, aufgeteilt auf drei Boote. Die Vereinsboote sind wirklich top in Schuss, und zu zweit kann man auf den Kähnen echt gut den ganzen Tag verbringen.

 

Wir haben einige Kanten abgeklopft, immer wieder gewechselt zwischen Hecht- und Barschköder, aber irgendwie wollte nix hängen bleiben. Also immer wieder weiter gerudert und die ein oder andere Stelle probiert. In einer windgeschützten Bucht konnten Stephan und ich uns dann zumindest entschneidern, in Summe blieben bei mir sieben und bei Stephan fünf Barsche hängen, aber keiner der über die 30cm Marke gekommen ist.

 

Bevor wir uns am Nachmittag dann auf den Heimweg machten wollten wir es noch an einer ausgeprägten Kante probieren. Also Anker gesetzt und los. Ich habe da mit der Daiwa Cielo DS Rute gefischt, ein filigraner Stecken zum Dropshotten. Aber damit kann man auch prima kleine Jigs fischen. Am 10g Mini-Jig hatte ich einen 3 1/4" Shaker gerigged. Auf einmal Wiederstand. Ich dachte erst an einen großen Ast oder sowas, aber Hänger hat man in dem See eigentlich keine. Nach den ersten Pump-Zügen war dann klar das dort ein Fisch hing. Die 51er Curado war ganz schön am ächzen, und die GTP R1 Leine von Stroft wurde wirklich in Anspruch genommen. Zum Glück habe ich erst am Wochenende vorher die Original Bremsscheiben gegen Smoothdrags getauscht, die laufen einfach derart weich, die Bremseinstellung damit ist ein Traum.

Das feine Barschgerät wurde ganz schön in Anspruch genommen:

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Stephan war bereits am kämpfen um den Kescher aufzubekommen, denn mir war klar das dort ein Brocken dran hing. Beim ersten Blick auf den Fisch wurde ich bestätigt. Der tauchte zwar noch zweimla wieder ab aber Schlussendlich konnte ich ihn dann daran hindern unter dem Boot wegzutauchen und ihn in den Kescher bugsieren.

Mein bis dahin größter Hecht hatte 93cm, und Stephan meinte sofort "der hier ist größer". Also abgehakt und vermessen. 103cm hatte der Bursche. Er war aber recht stark verletzt an den Flanken, daher kam er einem verdammt mager vor. Trotzdem war ich so nervös das ich total vergessen habe Stephan die Knipse in die Hand zu drücken. Zum Glück hat Timo vom anderen Boot aus draufgehalten.

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Ich habe Stephan extra darum gebeten zweimal mit dem Maßband zu kontrollieren, es ist bei 103cm geblieben. Mein erster Meter *dollfreu*