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Köderfische gesucht

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Da ich durch das Lesen von einigen Artikeln wieder Lust bekommen habe, mit der treibenden Pose und einem toten Köderfisch den Au-Räubern nachzustellen hat mir ein Blick in den Freezer eröffnet, dass es Zeit wird, neue Köderfische zu besorgen. Da man sich sowas nur im Notfall kauft habe ich mir schon beim morgendlichen 6 km Lauf gedacht, wo ich hinfahren werde. Kleine Plötzen gibt es da reichlich, wenn man einmal einen Trupp gefunden hat. Aber mehr wie zwei Platzwechsel sind selten notwendig.

Also ging es gestern los an die Südermiele zwischen Meldorf und Hesel. Ich habe mir einen Platz gesucht, der etwas weiter entfernt von der Parkmöglichkeit liegt, da steigen die Chancen, dass eine Stelle nicht überangelt wird, enorm. 

Das ist schon schön da. Als Gerät habe ich mich für eine 10,5 ft Milbro "The Prefect" entschieden, gebaut in Schottland, mit einer Seriennummer von knapp unter 400. 

Komplettiert wurde das mit deiner kleinen Pin aus dem Hause J. W. Young & Sons, einer Trudex. Ich fische die kleine sehr gerne. Zum einen kann man den Ratschenmechanismus beim landen und abhaken perfekt mit der rechten Hand bedienen, zum anderen ist die Laufeigenschaft auch bei feiner Pose enorm (leider habe ich etwas verwackelt…).

Wassertiefe sucht man an der Au vergeblich, d. h. eine lange Bleikette ist nicht drin. Bei 30 bis 40cm Wassertiefe gehen nur wenige Schrote auf die Montage. Dieses Mal habe ich mich für einen Cane Stick der Größe 5 No. 8 entschieden. Eigentlich wollte ich 3 No. 8 fischen, habe aber leider die No. 8 Schrote daheim vergessen, also die größere Variante mit zwei No. 6 Schrotbleien. 18er Tubertini S808 barbless am 0,12er Vorfach, eine Made auf den Haken, und los geht's.

Mit einer kleinen Handvoll Maden angefüttert dauerte es nicht lang, bis der erste Bursche sich für den Hakenköder interessiert hat. Die perfekte Größe für die Au-Hechte.

Und da ich dieses Mal den Trupp gleich am ersten Platz gefunden habe, musste ich gar nicht weiter umziehen. Nach knapp 1,5 Stunden hatte ich den Vorrat erstmal zusammen, um einige Male an den tieferen Stellen der Au zu schauen, ob ein Räuber Lust auf eine leckere Mieleplötze hat.