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Mit dem Barschflüsterer auf dem Wittensee

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Wir angeln ja (nicht nur) in Dithmarschen, und so habe ich heute eine Einladung an den Wittensee genossen.

Wir trafen uns mit insgesammt 4 Leuten um 06:00 Uhr bei dem Fischer in Holzbunge. Dort wurden die Erlaubniskarten ausgestellt und die letzten Tipps eingsammelt.

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Ein Blick auf den Sonnenaufgang entschädigt für das frühe aufstehen:

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Dann ging es ans beladen der Boote. Da ich gestern noch überhaupt nicht gewusst habe was mich erwartet habe ich 5 Combos dabei gehabt *schaem*.  Aber für 2 Leute war selbst mit meinem ausladenden Tackle-Sammelsurium ausreichend Platz an Board. Lediglich ein dritter Mann passt dann bei solchen Aktionen nicht mehr ins Boot. Aber da wir zu viert auf zwei Boote aufgeteilt waren ging alles glatt 😉

Auf dem Wittensee sind Motoren verboten. Man sollte schon fit sein im Rudern um diesem See einen Besuch abzustatten.

Unser Weg führte uns direkt auf den ersten Barschberg, und während ich noch meine Combo fertigmachte wurde an der zweiten Rute im Boot schon gefangen:

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Die Biester waren gierig 😀

Nach einigen Versuchen mit dem DD Squirrel stellte ich um auf Naturköder-Dropshot. Am kleinen DS-Haken habe ich den Brüdern Rotwürmer serviert. Und das ging ab wie Schmitz Katze! Biss folgte auf Biss, die Paternostermontage am Boot brachte regelmäßig 2 bis 3 Barsche hoch.  Die meisten Fische lagen so zwischen 20 und 30cm, einige auch in den 30ern. Fischbilder habe ich gar keine mehr gemacht, wie haben einfach zu viel gefangen als das ich knipsen konnte 😉

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Wir haben dann noch drei mal die Stelle gewechselt und konnten noch viele Barsche auf ein kurzes Stelldichein ins Boot holen.

Auch auf dem anderen Boot wurde ausgesprochen gut gefangen. Sowohl an der Hegene als auch am Naturköder-Dropshot Rig liessen sich ettliche Barsche verhaften.

Hier ein paar Eindrücke vom See:

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Auf dem Rückweg gegen Mittag kamen wir an einer Vogelinsel vorbei. Morgens treffen sich dort die Gänse und die Pastorenvögel.

Der Wittensee ist ein fantastisches Barsch- und Hechtgewässer (auch wenn Meister Esox uns heute mied wie die Pest 😉 ). Der Befischungsdruck am See ist verglichen mit anderen Regionen sehr gering. Aber der See sollte nicht unterschätzt werden. Durch seine Weitläufigkeit baut sich ein immenser Wind auf, und was am Ufer wie eine leichte Brise daherkommt entwickelt sich auf dem Wasser schnell in einen anständigen Wellengang. Und wenn man dann noch einige Kilometer gegen den Wind zurückrudern muss kann das schnell sehr schwierig werden.

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Boote erhält man bei den ansässigen Fischereien, (z. B. beim Fischer Bening in Holzbunge-Sande). Im Frühjahr und Herbst werden ausgesprochen gute Hechtfänge verzeichnet, im Sommer ein traumhaftes Barschgewässer. Uferangeln ist nur begrenzt sinnvoll, da der See langsam auf seine 12 bis 15 Meter Tiefe abfällt.  Nachtangeln ist nicht erlaubt.

Ich freue mich auf jeden Fall auf meinen nächsten Besuch am Wittensee 😀

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Zandern auf der Eider

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Am Sonntag war es mal endlich wieder so weit: Mein Lieblingsguide hatte mal keine zahlendenen Gäste und so war ein Platz auf seinem Boot frei :-D. Diese Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen. Um 05:00 Uhr haben wir uns getroffen (Stephan, Enrico und ich) und gegen 05:30 waren wir auf dem Wasser. Es sollte auf die Drager Strecke gehen um mal wieder Kontakt zu einigen Zandern herzustellen.

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Der Morgen war herrlich: Ein leichter Wind von ungefähr 2 bft blies uns um die Ohren während wir unserem Ziel entgegen schipperten. Schon nach wenigen Minuten an Bord des Bootes wusste ich wieder warum ich so gerne auf und an der Eider unterwegs bin.

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Während ich noch meinen ersten Kaffee schlürfte und sich Enrico entspannt zurücklehnte fuhr uns Stephan in Richtung Zanderplätze. [singlepic id=36 w=250 h= float=right] Dabei bewies er mal wieder seine Kenntnisse um die Stellen an denen sich die Räuber rumtreiben: Bereits nach knapp 3 Würfen wurde der erste Zander von Enrico auf einen Kopyto gefangen.  [singlepic id=17 w=250 h= float=right] Immer wenn die Bisse nachließen wurde eine andere Stelle angefahren. Ich habe dann vom reinen Jiggen mit Kopytos mal auf meine Finesse-Combo gewechselt: Zum Einsatz kam die Shimano S.T.C. Mini-Telespin 180ML (5-20g) in Verbindung mit der Exage 1000 FB. Eine Traumcombo für das fischen mit Texas- oder Carolina-Rig. Aufgrund des kurzen Handteils lassen sich diese Rigs klasse animieren. Und bereits nach kurzer Zeit spürte ich den ersten Fisch. Der Anschlag ging gut durch und nach kurzer Zeit konnte ich seit langem endlich mal wieder einen Zander landen:

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Der hübsche fiel auf einen 4" Hellgie herein. An der leichten Combo machen Fische dieser Klasse einen Heiden Spass. Die Rute biegt sich in einem sauberen Halbreis bis ins Handteil durch, hat aber noch etwas Puffer.

Mittlerweile hat auch Stephan die Jigge aus der Hand gelegt und auf eine Drop-Shot Montage gesetzt. Und von da an ging es schön abwechselnd los.

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Wir konnten sogar jeder einen kleinen Barsch verhaften, ich noch einen weiteren Zander und Stephan insgesamt 3. Hinzu kamen noch b2 Fische die Stephan kurz vor der Landung verloren hat und einige Bisse bei jedem von uns die wir aber versemmelt haben.

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So gegen 12:00 Uhr ließ die Beisslaune bei den Fischen aber spürbar nach und der Wind hatte nun auch aufgefrischt. Da es bei knapp 4 bft bereits schwierig wird den Schnurbogen im Auge zu behalten und unser Hungergefühl stetig zunahm machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Bootssteg und lösten die Runde auf.

Ich freue mich jetzt schon auf unseren nächsten Ausflug.

Wenn jemand Lust hat die Eider bei so einen Ausflug kennen zu lernen kann er sich vertrauensvoll an Stephan wenden oder einfach im Geschäft in Heide anrufen 😉

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