Schlagwort-Archiv: Eider

Mühsames Geschäft am Gieselaukanal

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Der "Durchstich", wie der Gieselaukanal von den Vereinsmitgliedern des ASV Albersdorf gerne genannt wird, ist bekannt für seine guten Bestände an Weiß- und Raubfisch. Durch die Verbindung in den NOK auf der einen, und in die Eider auf der anderen Seite drückt sich dort normalerweise wirklich viel Fisch rum. Auch ich habe dort schon gut bis sehr gut gefangen, Grund genug mich mal mit einem Kollegen aus Kiel zu verabreden, der endlich mal sein Match- und Feeder-Geschirr zum Einsatz bringen will.

Also haben wir uns um 8 am Kanal getroffen, Plätze gesucht, Futter gemischt, und langsam konnte es dann losgehen. Kaum waren die ersten Körbe und Posen im Wasser kam auch schon Besuch vorbei. Noch nicht in Fisch-Form, sondern ein wunderschönes Schiff fuhr vor unserer Nase entlang.

Man sieht auch direkt, was für ein wundervolles Wetter wir hatten. Anfangs noch 9°C wurde es schnell wärmer, aber die Fische ließen sich von der Sonne nicht beeindrucken. Ich habe es mir ziemlich in Wassernähe gemütlich gemacht, schließlich wollte ich ja keine weiten Wege zum Setzkescher verlieren.

Aber was für ein mühsames Geschäft heute. Vielleicht vernagelte ja tatsächlich der seit 5 Tagen drückende Ostwind den Burschen die Mäuler? Keine Ahnung. Auch wenn ich wieder primär mit der Schwingspitze gefischt habe, dieses Mal habe ich noch einen Waggler mit der Lift-Montage abgelegt. Wollte doch mal sehen, vielleicht verirrt sich ja mal eine Schleie.. Irgendwann dann ein Kontrollblick zum Posenkopf. Wo ist denn der? Weg? Mal die Rute nehmen? Anhieb….Fisch. Was besseres, aber was sind das für Nicker? Eine große Bräse? Nee. Dann kam er langsam Richtung Kescher. Ein Bärschle!

Und was für ein Kaliber!

Schnell das Maßband gesucht, da ich solch einen Brummer nicht alle Tage ans Band bekomme wollte ich wissen, wie viel der auf der Kante hat.

45cm brachte der alte Knochen zu Tage, damit ist mein nächster PB gefallen *freu*. Und nächstes Mal bitte wieder das Pocket-Scale Maßband einpacken!

Aber ich wollte doch Friedfische fangen, noch keine Räuber. Also den Korb wieder geworfen, und ab und zu einen kleinen Brassen und mal ein Rotauge an Land geholt. In Summe aber auch nicht mehr als 8 oder 10 Fische.

Sehr spitze und vorsichtige Bisse, manchmal nur ein feiner Ausschlag der Schwinge, und bei der Köderkontrolle waren nur noch Schlusen am Haken. Irgendwann mal von Hakengröße 12 auf 16 gewechselt, aber den durchschlagenden Erfolg hat das auch nicht gebracht. Aber wenigstens zuckte immer wieder mal die Schwinge. Nach einiger Zeit Pause war dann wieder nur ein ganz feiner Ausschlag zu erkennen, aber einen Anhieb habe ich dennoch durchbekommen. Und was dann im Kescher landete war dann schon OK.

Erstmal sehen dass man den Haken gelöst bekommt und sich den Burschen schön auf dem Schoß zurecht legen. Gut dass die Hose keinen Geruch annimmt…

Zum Vorschein kam dann dieser Brocken hier. Da geht zwar noch mehr am Durchstich, aber für den sehr unergiebigen Tag dann wieder ein toller Fisch.

Und danach war es das dann eigentlich. Ich glaube noch ein oder zwei Kleinfische, aber sonst nix. Und so gegen 12:00 Uhr hat dann wohl jemand einen Schalter umgelegt. Hatten wir vorher wenigsten nochmal den ein oder anderen Madenablutscher, ging ab da auf einmal gar nix mehr. Die Köder wurden überhaupt nicht mehr in Betracht gezogen.

Wir haben dann so um 13:30 den Grill angefeuert, uns ein paar leckere Würstchen einverleibt, und dann auch langsam zusammengepackt und gen Heimat gefahren.

Danke nochmal an Frank für den Foto-Service, Grill und Würstchen, und den schönen gemeinsamen Angeltag. 

Der Durchstich wird mich auf jeden Fall noch das ein oder andere Mal zu Gesicht bekommen. Z. B. die Raubfischangelei mit Naturköder steht dort ganz weit oben auf meiner "zu erledigen Liste".

Ach so, und vielen Dank nochmal an den unbekannten Kaprfen-Angler der rechts von uns gesessen hat. Wenn zwei Vollprofis zum grillen fahren bringen zwar beide einen eigenen Grill und eigene Würstchen mit, da beide aber schon vor Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben ist sowas wie ein Feuerzeug natürlich nicht mehr dabei. Ich habe kurz mal versucht, ein Taschentuch mit dem Zigarettenanzünder in Gang zu bringen, bin dann aber lieber kurz die Strasse hochgestiefelt und habe mir einen Lighter ausgeliehen…noch was für den Merkzettel.

 

 

Ein Frühlingstag in der Holländerstadt

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Aktuell sieht es ja so aus als würde sich die diesjährigen Eiszeit dem Ende entgegen neigen. Gestern hatten wir unglaubliche 8°C und nur eine leichte bft2 aus nördlicher Richtung, also habe ich mich mit Timo in Drage bei der Angelscheune von Herrn Gruhlke getroffen um eine Tageskarte für die Grachten in Friedrichstadt zu lösen.

[singlepic id=616 w=320 h=240 float=]

Es ist mir nicht gelungen ein Bild vom Stadtplan zu machen ohne das so ein Irrer die ganze Zeit seine Combo ins Bild gehalten hat. Da das aber eine wirklich gute Combo ist durfte sie mit aufs Bild.

Nach einem kurzen Schnack mit Herrn Gruhlke ging es dann auch direkt ans Wasser. Zunächst mal haben wir uns dem Ostersielzug gewidment. Auch wenn der Wind gestern gar nicht so stark war waren wir froh im Windschatten der Häuser fischen zu können, da war es in der Sonne richtig schön warm.

[singlepic id=608 w=320 h=240 float=]

Timo, voll konzentriert auf der Suche nach dem Deka-Barsch:

[singlepic id=607 w=320 h=240 float=]

Und noch ein Shot von Timo bei der Arbeit

[singlepic id=609 w=320 h=240 float=]

Nachdem wir den Ostersielzug einmal abgefischt haben ging es erstmal ein paar Schritte durch die wunderschöne Innenstadt Richtung Fischladen.

[singlepic id=610 w=320 h=240 float=]

Nachdem wir uns im Laden von Anke und Peter Zeeden in der Westermarktstrasse mit frisch gemachten Fischbrötchen gestärkt haben ging es weiter an den Westersielzug. Etwas breiter und stärker verbindet dieser die Treene mit der Eider

[singlepic id=611 w=320 h=240 float=]

Auch die ersten Ausflugsdampfer waren unterwegs, voll bis unter die Luke mit interessierten Gästen

[singlepic id=612 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=613 w=320 h=240 float=]

Nach einem kurzen Abstecher an die Treene ging es dann nochmal am Ostersielzug entlang zu den Autos.

[singlepic id=614 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=615 w=320 h=240 float=]

Insgesamt konnte ich vier kleine Barsche und Timo einen kleinen Zander und auch zwei Bärschlein zu einem kurzen Landgang überreden, da die Burschen aber wirklich noch klein waren wurden sie im Sinne des schnellen und schonenden Zurücksetzens direkt wieder ins Wasser gelassen. Komischerweise hat gestern nur das Drop-Shotten funktioniert, auf Jigs hatten die Banausen keine Lust. Erfolgsköder waren große Dendrobenas und Berkley Trout Worms.

Alles in allem ein toller Tag am Wasser, ganz besonders nach der ewigen Warterei auf besseres Wetter. Nach Friedrichstadt fahre ich sicher in nicht all zu ferner Zukunft nochmal.

 

 

Müh- aber Erholsam

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Gestern war es endlich so weit, endlich mal wieder mit guten Kumpels gemeinsam den Friedfischen nachstellen. Wie immer waren alle außer mir mit Feeder-Ruten unterwegs und ich mit der Matchrute.

Es ging an die Eider im Hennstedter Bereich. Der Wind aus Nort-Nordwest kam ziemlich fies von der Seite, und mit einer stetigen bft3 und ab und an mal stärkeren Böen hat der noch ordentlich gebissen. Aber für 1,5 Stunden war auch mal die pure Sonne am strahleblauen Himmel, allein dafür hat sich das frühe aufstehen gelohnt.

Zum ersten Mal habe ich nun auch neben der Match einen Boilie ins Wasser geworfen. Frisst ja kein Brot, drei Ruten sind erlaubt. Also einen Fluo PopUp am fest montierten Method-Feeder rausgeworfen, das Ü-Ei in den Piepser gehängt und einfach liegen gelassen. Aber da hat sich kein Interessent für gefunden, war eigentlich auch so zu erwarten.

[singlepic id=581 w=320 h=240 float=]

Es hat sich dann später zugezogen und der Wind hat noch etwas gedreht, aber bis dahin war ich eingeworfen und die ersten Plötzen sind auf dem Futterplatz gewesen. Aber alles echt nur Kleinfisch, ich hatte in Summe am Schluß 7 Rotaugen die an den Maden nicht vorbeigekommen sind.

Die Spitze vom Waggler ist leider nicht zu erkennen 🙂

[singlepic id=579 w=320 h=240 float=]

Die Feeder-Fraktion war da erfolgreicher: Einge Brassen bis an die 800g, schöne Rotaugen und sogar Rotfedern gingen dort an den Haken.

[singlepic id=580 w=320 h=240 float=]

Für mich war es der erste Ansitz an der Eider, aber bestimmt nicht der letze.

 

 

Match-Abschluss am Gieselau-Kanal

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

So, heute wurde zum letzen Mal die Matchrute in die Hand genommen. Zumindest für dieses Jahr. In 2013 will ich das nämlich wieder öfter machen.

Heute ging es nochmal gemeinsam mit Georg Wahle vom Feedershop.de an den Gieselau-Kanal.


Größere Kartenansicht

Dieser Kanal verbindet die Eider mit dem Nord-Ostsee-Kanal und ist die Pachtstrecke vom ASV Albersdorf. Durch die Anbindung an diese beiden Gewässer verfügt dieses Teilstück über einen sehr guten Bestand an Weißfischen. Aber auch für seine guten Zanderfänge ist der Gieselaukanal bekannt.

Ich habe mich heute trotz schwieriger Voraussetzungen wieder für die Match-Rute entschieden. Trotz Wind in Böen um die 50 km/h sowie ordentlichen Hagel- und Regenschauern konnte ich meine Handvoll kleiner Plötzen fangen und war so mit dem Tagesergebnis zufrieden.

[singlepic id=544 w=320 h=240 float=]

Georg als ausgewiesener Profi mit der Feeder-Rute war da weitaus erfolgreicher, einige schöne Brassen und eine wunderschöne Rotfeder konnten an seinen ausgelegten Ködern einfach nicht vorbei.

[singlepic id=545 w=320 h=240 float=]

Damit beschließe ich heute auch meine Match-Saison 2012 und freue mich schon darauf im nächsten Jahr gemeinsam mit Georg und weiteren Anglern aus dem Team vom Angelspezi in Heide wieder den ein oder anderen Weißfisch an Land zu ziehen.

 

 

Zandern auf der Eider

Veröffentlicht am von

Am Sonntag war es mal endlich wieder so weit: Mein Lieblingsguide hatte mal keine zahlendenen Gäste und so war ein Platz auf seinem Boot frei :-D. Diese Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen. Um 05:00 Uhr haben wir uns getroffen (Stephan, Enrico und ich) und gegen 05:30 waren wir auf dem Wasser. Es sollte auf die Drager Strecke gehen um mal wieder Kontakt zu einigen Zandern herzustellen.

[wpmaps type=“G_SATELLITE_MAP“ x=“54.334543″ y=“9.178047″ zoom=“12″]

Der Morgen war herrlich: Ein leichter Wind von ungefähr 2 bft blies uns um die Ohren während wir unserem Ziel entgegen schipperten. Schon nach wenigen Minuten an Bord des Bootes wusste ich wieder warum ich so gerne auf und an der Eider unterwegs bin.

[singlepic id=37 w=250 h= float=left]

Während ich noch meinen ersten Kaffee schlürfte und sich Enrico entspannt zurücklehnte fuhr uns Stephan in Richtung Zanderplätze. [singlepic id=36 w=250 h= float=right] Dabei bewies er mal wieder seine Kenntnisse um die Stellen an denen sich die Räuber rumtreiben: Bereits nach knapp 3 Würfen wurde der erste Zander von Enrico auf einen Kopyto gefangen.  [singlepic id=17 w=250 h= float=right] Immer wenn die Bisse nachließen wurde eine andere Stelle angefahren. Ich habe dann vom reinen Jiggen mit Kopytos mal auf meine Finesse-Combo gewechselt: Zum Einsatz kam die Shimano S.T.C. Mini-Telespin 180ML (5-20g) in Verbindung mit der Exage 1000 FB. Eine Traumcombo für das fischen mit Texas- oder Carolina-Rig. Aufgrund des kurzen Handteils lassen sich diese Rigs klasse animieren. Und bereits nach kurzer Zeit spürte ich den ersten Fisch. Der Anschlag ging gut durch und nach kurzer Zeit konnte ich seit langem endlich mal wieder einen Zander landen:

[singlepic id=28 w=250 h= float=left]

Der hübsche fiel auf einen 4" Hellgie herein. An der leichten Combo machen Fische dieser Klasse einen Heiden Spass. Die Rute biegt sich in einem sauberen Halbreis bis ins Handteil durch, hat aber noch etwas Puffer.

Mittlerweile hat auch Stephan die Jigge aus der Hand gelegt und auf eine Drop-Shot Montage gesetzt. Und von da an ging es schön abwechselnd los.

[singlepic id=20 w=250 h= float=left]  [singlepic id=22 w=250 h= float=right]

Wir konnten sogar jeder einen kleinen Barsch verhaften, ich noch einen weiteren Zander und Stephan insgesamt 3. Hinzu kamen noch b2 Fische die Stephan kurz vor der Landung verloren hat und einige Bisse bei jedem von uns die wir aber versemmelt haben.

[singlepic id=26 w=250 h= float=left] [singlepic id=24 w=250 h= float=] [singlepic id=25 w=250 h= float=] [singlepic id=27 w=250 h= float=] [singlepic id=33 w=250 h= float=] [singlepic id=35 w=250 h= float=]

So gegen 12:00 Uhr ließ die Beisslaune bei den Fischen aber spürbar nach und der Wind hatte nun auch aufgefrischt. Da es bei knapp 4 bft bereits schwierig wird den Schnurbogen im Auge zu behalten und unser Hungergefühl stetig zunahm machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Bootssteg und lösten die Runde auf.

Ich freue mich jetzt schon auf unseren nächsten Ausflug.

Wenn jemand Lust hat die Eider bei so einen Ausflug kennen zu lernen kann er sich vertrauensvoll an Stephan wenden oder einfach im Geschäft in Heide anrufen 😉

[singlepic id=29 w=250 h= float=]

Kategorie: Eider | Tags: , , , , , ,