Schlagwort-Archiv: Mieleströme

New School

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Man kann ja nicht immer nur mit Ruten und Rollen aus den 60ern, 70ern und 80ern fischen, ab und zu muss auch mal was feines, neues ins Haus.

Mein Freund Stephan vom Angelspezi-Heide hatte da was ganz tolles für mich: Eine Rive Matchrute in 4,80m Länge. Meine 14-füßige Fox ist zwar schon ganz nett, aber da mir der Spitzenring inkl. einiger Zentimeter Blank verlustig gegangen ist, und ich eh mal was etwas längeres ausprobieren wollte, musste jetzt mal direkt was noch längeres einziehen. Also habe ich gestern zum ersten Mal am Wasser diese Schönheit ausgepackt:

Ganz feines Gerät das! Saubere Wicklungen, der Kork ist auch sehr fein gearbeitet, auch die Beschriftung kommt sehr fein daher. Die dreiteilige Rute ist angegeben für Wurfgewichte von 6 bis 25g, und hat einen sehr feinen Blank. Didier Delannoy hat seinen Namen da wirklich für ein feines Teil hergegeben. Mit ihrerer Transportlänge von 1,70m wird die Gerte in einer stabilen Röhre geliefert, die Rute selbst ist nochmal in einem feinen Futteral eingeschlagen.

 

Für den klassischen Ansitz mit Waggler und Co. ist noch eine Browning Matchrolle dazugekommen, dazu aber an anderer Stelle mehr. Da ich gestern mal wieder mit Brot an die Au wollte musste standesgemäß die Kingpin aufgesattelt werden.

Passt!

Die Rute ist aufgrund der Länge selbstverständlich etwas Kopflastig, da ich da ja keine 5000er Feederrolle draufschnallen werde. Durch den schön langen Reargrip lässt sich die Rute beim trotten aber sehr gut unter dem Oberarm fixieren. Das Gewicht von 245g ist echt ein Traum, das geht sicher auch über mehrere Stunden gut ohne dass man sich da einen Wolf buckelt.

Gestern war zwar sehr viel Wasser in der Au, aber die Schleuse war wohl dicht, daher gab es am Anfang erst einmal überhaupt keine Strömung. Nun denn, an Stelle des Brotes einige Maden ins Wasser, zwei auf den Haken, und ab damit. Der 4×4 Alloy Stick ließ sich sehr gut rausschlenzen, mal sehen, wie das bei dieser großen Anzahl an Ringen (17 meine ich) mit leichteren Sticks funktioniert.

Schon nach wenigen Minuten konnte ich diesen kleinen Kämpfer rausheben, viele weitere in der Kategorie sollten folgen.

Unterschiedliche Tiefeneinstellungen sind bei knapp 1m Wassersäule jetzt nicht drin, darum zuppelte ich einfach weiter Plötz um Plötz aus dem Wasser, war ein sehr kurzweiliges fischen. Auch Fische dieser Größe machen echt Spaß an der Rute. Sie gibt sehr schön nach, ist absolut kein Brett. Da nach einiger Zeit auch die Tore Richtung Nordsee geöffnet wurden kam eine leichte Strömung auf. Ich habe also mal einige Zeit mit Brotflocke geangelt, in der Hoffnung, dass mal ein Aland einsteigt. Aber es gingen weiter nur Plötzen an das Brot, und saugten es sich vom Haken runter. Also nochmal umgesattelt auf Made, und etwas tiefer gestellt, so dass die beiden Maden am 14er Tubertine S808 ganz leicht über den Grund schleifen. 

Nach einiger Zeit tauchte der Stick dann weg, und die Rute wurde mal etwas in Anspruch genommen. Ich habe mal versucht, die Biegekurve im Drill festzuhalten.

 

Ist jetzt kein Meisterfoto, aber zeigt die Spitzenaktion, und dass da noch einiges an Reserve drin steckt. Hintergrund dieser Aktion war dieser kleine Schleimer, der sich dann mal kurz in den Kescher gelegt hat.

 

Das packt die Rute absolut locker weg, das "strong" passt hier auf jeden Fall. Aber sie ist eben auch nicht zu strong. Ich habe ja hier (leider) nicht mit Barben oder größeren Döbeln zu rechnen, mit den Au-typischen Alanden und Bräsen wird diese Rute aber garantiert keine Probleme bekommen, und auch mal einen Satzkarpfen oder eine Schlei hervorbringen. Und sollte mal eine Meerforelle beim aufsteigen Hunger bekommen mache ich mir da auch keinen Kopp, wird garantiert ein lustiger Tanz.

Wer also auf der Suche nach einer langen Matchrute ist, die sowohl bei kleinen als auch bei größeren Weißfischen richtig Spaß macht, scheint mit der Rive R744 eine gute Möglichkeit zu haben. Waren jetzt zwar nur zwei Stunden gestern, aber ich denke, der erste Eindruck wird sich bei weiteren Einsätzen verfestigen und bestätigen.

 

 

 

Schnee-Schnee-Schnee

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Menno, der Winter will einfach nicht aufhören. Kann der sich nicht einfach nach Bayern oder Österreich verziehen? Da kann von mir aus das ganze Jahr über Schnee liegen, aber hier wird es jetzt Zeit für Frühling.

Trotz einer strammen bft4 aus Süd-Ost und leichtem Schneetreiben hat es mich heute rausgerissen. Knapp zwei Stunden bin ich die Au abgelaufen und habe zum ersten mal meine Savage Gear Troutizimo 0-7g gefischt. Die Rute wurde ja jetzt verbändelt mit der 1000 Biomaster, und die Combo macht einen Höllenspaß. Hoffentlich komme ich bald mal endlich nach Aukrug, wird mal wieder Zeit für eine Bachforelle.

Bei dem starkten Wind heute war unterhalb der 3g Köderklasse nix zu machen, und bis zum 67er D Squirrel packt die Combo alles weg. Ich freue mich schon auf den ersten Fisch damit. Dann gibts auch Combo-Bilder. Vorher nur ein paar Impressionen von gefühlten -243° C und Schneewehen in denen ich bis zu den Knien eingebrochen bin.

Ich wollte mal schauen ob einer der mächtigen Raub-Alande oder ein Winterbarsch Lust auf etwas Bewegung haben, aber es hat sich keine Socke für meine Köder interessiert. Egal, war trotzdem schön endlich mal wieder draußen gewesen zu sein.

Als das Schneetreiben zugenommen hat bin ich wieder durch den hohen Schnee zurückgestapft und jetzt muss ich mich erstmal wieder aufwärmen…

[singlepic id=595 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=596 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=597 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=598 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=599 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=600 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=601 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=602 w=320 h=240 float=]

5h1b1f

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Heute mal den halben Tag Zeitausgleich genommen, und den Sonnentag dazu genutzt mal wieder die Au unsicher zu machen. Ab morgen soll es wieder kälter werden, am Sonntag mit 10cm Neuschnee kommt der Winter zurück. Ich hasse es.

Aber draußen war es toll. Heute so an die 10°C, und mal nur eine ganz schwache bft2 aus Nord-Ost.Und wieder die gleiche Mischung gefischt wie am Sonntag an der Eider: An der Karpfenrute einen Boilie ins kalte Wasser gehängt, und mit der Matche wieder zwei Maden am 16er Haken gebadet.

Fazit des Tages: 5h gefischt, 1 Biss gehabt und diesen auch verwertet. Ein 40cm Aland hat ordentlich Druck an der Matche aufgebaut landete im Kescher. Leider ist er mir in dem Moment als ich das iPhone aus der Jacke hatte aus dem Kescher zurück ins kalte Nass gehüpft. Also heute kein Fischbild aber einige "Impressionen".

Hoffentlich hält die Kälteperiode jetzt nicht wieder ewig an sondern ist eher sowas wie das letzte aufbäumen des Winters.

[singlepic id=582 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=583 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=584 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=585 w=320 h=240 float=]

[singlepic id=586 w=320 h=240 float=]

Frohes neues Jahr

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Sollte hier jemand außer mir mitlesen so wünsche ich ein frohes neues Jahr 2013 🙂

Ich will unbedingt noch in meinem Urlaub einen Hecht aus der Miele ziehen. Heute ging es dafür ins Epenwöhrdener Feld an die Nordermiele.


Größere Kartenansicht

 

Aber weder auf kleine (40g) Jerks oder auf Mann's Stretch oder KVD Crankbaits noch auf Spinnerbait ist einer von den Burschen eingestiegen. Die Au ist recht voll mit Wasser und wahnsinnig trüb (selbst für hieisige Verhältnisse).

Morgen mal ein Stückchen weiter flußaufwärts sehen ob was geht…

 

Wo sind die Barsche?

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Gestern habe ich mir ja ausser einer leichten Erkältung nichts eingefangen, und heute so gegen 13:00 Uhr habe ich überlegt ob ich mich ins Bett packe oder an die Au fahre. Irgendwo müssen ja Barsche sein.

Also für ein nettes Stück der Süderau in der Mitte zwischen Wolmersdorf und Windbergen entschieden. Gerödel war ja noch von gestern im Auto.


Tagebuch auf einer größeren Karte anzeigen

Den Weg die Au hoch habe ich es mit 3 1/4" Shakern und 3" Falsh-J Shad am 5g Mini-Jig probiert, und siehe da, Fischkontakt. Ein vielleicht 35er Fretter hatte sich das Gummi gepackt. Aber so kleine Spritzer setze ich nicht dem Stress aus erst noch geknipst zu werden, also direkt wieder rein in den Graben.

Auf dem Rückweg dann Strategiewechsel: Crank ist der Köder der Wahl. Ein kleiner Griffon in recht natürlicher Tönung kam ans Band. Erst tat sich nix und ich hatte schon wieder ein gutes Stück Richtung Auto hinter mich gebracht, da hat es dann doch mal "gerummst". Ein knapp Ü-40er konnte dem Griffon nicht wiederstehen.

Aber Streifen hatte der keine, es war ein vorlauter Aland der nicht an dem kleinen Bait vorbeikam.

[singlepic id=468 w=320 h=240 float=]

Dann wieder weiter Richtug Auto, und an einer Stelle nahm sich noch ein Spritzer von vielleicht 30cm den Köder. Aber auch der ging direkt nach dem lösen des Köders wieder zurück in die Brühe.

Ich glaube ich fahre jetzt so lange die Au an unterschiedlichen Stellen aber mit immer den gleichen Ködern ab bis endlich mal ein Barsch hängen bleibt